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Senioren werden Sportler Ein echtes "Wundermittel": Regelmäßiger Sport,
Fitness-Training bzw. moderate Bewegung beugen zahlreichen Leiden vor. Sie
können aber nicht nur Krankheiten vorbeugen, sondern diese auch heilen.
Training ist in der richtigen Dosierung angewendet ein echtes Medikament. Das sind die
wichtigsten Effekte laut wissenschaftlichen Studien: |
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Eckpunkte eines
Trainingsprogrammes zur Vermeidung von Osteoporose
Ausdauertraining 20-60min kontinuierlich oder intermittierendes
Walking, Wandern, Laufen, Radfahren, Skilanglauf, Tanzen,
Seilspringen, Schwimmen, Treppensteigen, 3-5 Mal/Woche mit 60-90%
der maximalen Herzrate, möglichst Training großen Muskelgruppen,
immer langsame kontinuierliche Steigerung Krafttraining ein
Set (8-12 Wiederholungen) bei 8 unter-schiedlichen Übungen für große
Muskelgruppen an Gewichten (Übungsband, Maschinen, Hanteln) an 2-3
Tagen/Woche Beweglichkeitstraining Dehnung der großen
Muskulatur 2-3Mal/Woche, die statische Dehnung sollte für 10-30sec.
gehalten werden und mind. 4Mal pro Dehnungsübung wiederholt
werden Hiermit werden neben den positiven Effekten auf die Knochenmineraldichte
eine verbesserte kardiorespiratorische Fitness, Kraft, Ausdauer,
Lebensqualität, psychische Gesundheit und Reduktion des Sturzrisikos
erreicht. Das Übungsgewicht sollte so gewählt sein, daß 8-10
Übungswiederholungen zur maximalen Muskelermüdung
führen. Krafttraining ist laut aktuellen Resultaten das
effektivste Training zur Vermeidung von
Osteoporose. Dieses Programm bietet zur individuellen Anpassung
zahlreiche Möglichkeiten und kann auf nahezu jeden Patienten
zurechtgeschnitten werden. Knochenmasse von
Kindern an der Wirbelsäule und am Oberschenkelknochen
korreliert mit sportlicher Aktivität der Mutter Kinder aktiver
Eltern gehen mit einer 10% höheren peak bone mass aus der Pubertät
hervor Diese Kinder erreichen die „kritische
Frakturschwelle“ erst ca. 10 Jahre später Kinder inaktiver Eltern
Effekte eines Trainingsprogrammes
zur Vermeidung von Osteoporose: Verbesserung
von: Knochenmineraldichte Kardiorespiratorischer
Fitness Kraft Ausdauer Lebensqualität Psychischer
Gesundheit Sturzrisiko Sport als
Prävention Trainingswissenschaftliche
Aspekte wichtig ist: Spezifität der Trainingswirkung (Oberschenkel,
Wirbelsäule) Höhe der Belastung (überdurchschnittlich,
gesteigert) Kontinuität (es droht Rückbildung der erzielten
Effekte) Intensität, Häufigkeit, Dauer Die Trainingsbelastung sollte dynamischer Natur, mit
möglichst hoher Intensität und Frequenz stattfinden und möglichst
vielseitige Übungen enthalten. Bei der Analyse von Gesamtskelettmasse unter dem
Einfluß alltäglicher Belastung wurde in mehreren Studien
festgestellt, daß bereits eine erhöhte körperliche Aktivität im
täglichen Leben ohne gezieltes Training einer bestimmten
Körperregion positiv auf Gesamtskelettmasse auswirkt.
also: Alltägliche Belastungen steigern:
Gehen Treppensteigen Gartenarbeit Hausarbeit
täglich Sport auch für
Senioren Kein
Medikament wirkt besser als regelmäßiger Sport
Trainingsanleitung für das
Stepping: Muskeltraining für jung und alt durch
tägliches Training mit
Spass Stepper- Übungen gleichen dem
Treppensteigen: Beschreibung: Treppensteigen zählt zu den
effektivsten Herz-Kreislaufübungen Tip: Denken Sie daran, dass Ihre Beine die
Arbeit für Sie erledigen. Ziehen und unterstützen Sie Ihr
Körpergewicht bei der Übung nicht mit den Armen. Wenn Sie auf den
Stufen Ihres Hauses oder eines anderen Gebäudes trainieren, so
halten Sie sich während der ganzen Übung am Treppengeländer fest.
Steigen Sie nie mehr als eine Stufe hinauf. Bemerkung: Nach oben zu steigen ist effektiver
als nach unten zu steigen. Ausgangsposition: Vor dem Treppensteigen wärmen
Sie sich immer einige Minuten durch leichte Betätigungen und
Dehnübungen auf. Achten Sie besonders darauf, die Knie, Knöchel,
Schienbeine, die untere Rückenmuskulatur und Schultern aufzuwärmen.
Bewegung: Beginnen Sie mit einem angenehmen
Tempo und steigern Sie es schrittweise, bis Sie die angestrebte
Herzfrequenz erreicht haben: angestrebter Herzschlag = 180 minus
Lebensalter minus 10 bis 20%. Für den 65 Jährigen Sportler beträgt
die angestrebte Herzfrequenz zum Beispiel: 100-110 Herzschläge pro
Minute). Messen Sie Ihren Herzschlag während der Übung, um sicher zu
gehen, dass Sie in Ihrer optimalen Herzfrequenz trainieren.
Trainieren auf einem Stepper (Handbuch
des Herstellers lesen!): Ausgangsposition: Stehen
Sie auf den Fußunterlagen und halten Sie beide Stangen (wenn keine
Stangen vorhanden, benutzen Sie die Arme um zu balancieren). Stellen
Sie das Gerät auf die geeignete Schwierigkeitsstufe ein.
Achtung: Ihre Sicherheit geht vor. Wenn Sie auf
dem Stepper nicht sicher stehen können, müssen Sie zunächst in
sicherer Position (Sitz oder an geeigneten Handgriffen) üben.
Bitte beachten Sie: Vermeiden Sie Stürze und
bedenken Sie vor der Übung genau, ob Sturzrisiken bestehen.
Besonders zu Beginn einer neuen Trainingsetappe mit dem Stepper kann
es Unsicherheit bei der Übung geben. Dann immer in sicherer Position
üben. Wenn Sie mit dem Muskeltraining fortgeschritten sind, kommt es
zu einer Besserung der Standunsicherheit und sie können nicht
zuletzt auch wieder intensiver üben. Bewegung: Beginnen Sie mit langsamen Schritten
und passen Sie sich und
das Gerät an das richtige Tempo an. Hauptpunkte: Versuchen
Sie sich zu entspannen und ein Gefühl für das Gerät zu bekommen.
Atmen Sie gleichmäßig. Beginnen Sie mit einem gemäßigten Tempo und
steigern Sie es zu einem angenehmen, flotten Tempo, bis Sie die
angestrebte Herzgeschwindigkeit erreicht haben: Halten Sie sich
während der Übung gerade. Vorsicht: Nehmen Sie sich Zeit, um sich an
das Gerät zu gewöhnen. Gehen Sie sicher, dass Sie eine gute
Körperhaltung einnehmen. Die
Hälfte der Rückenschmerz- u. Fettsuchterkrankungen ist vermeidbar
Ein echtes "Wundermittel": Regelmäßiger
Sport, Fitness-Training bzw. moderate Bewegung beugen zahlreichen
Leiden vor. Sie können aber nicht nur Krankheiten vorbeugen, sondern
diese auch heilen. Training ist in der richtigen Dosierung
angewendet ein echtes
Medikament. Das sind die wichtigsten Effekte laut wissenschaftlichen
Studien: Frauen, die sich regelmäßig bewegen,
verringern die Gefahr, an Knochenschwund (Osteoporose) zu erkranken.
Die Häufigkeit von Oberschenkelhalsbrüchen sinkt um 50 Prozent.
Ganz entscheidend ist körperliche
Aktivität auch für die Aufrechterhaltung der Mobilität im höheren
Alter. Zusätzlich lassen sich die meisten Fälle von Erkrankungen des
Stütz- und Bewegungsapparates durch entsprechende Übungen verhindern
bzw. lindern. Klassisch sind mittlerweile bereits die
Ergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung, die im Journal der
American Medical Association im Februar 1995 veröffentlicht wurde:
30 Minuten Sport täglich (z. B. 3,2
Kilometer schnelles Gehen, Treppensteigen, Gartenarbeit,
Home-Trainer-Radfahren pro Tag) verringern das gesamte Todesrisiko
um zwölf Prozent.
Was ist
Osteoporose? Kalziummangel Hautalterung - Vitamin D3 -Mangel -
Kalziummangel - Osteoporose Alter - Bewegungsmangel - Kraftlosigkeit -
Gangunsicherheit - Sturz - Knochenbruch Die Falle für Senioren - Die Falle für
Senioren der Teufelskreis mit Osteoporose und
Muskelschwäche - der Teufelskreis mit
Osteoporose und Muskelschwäche
Die Vitaminstory:
Bewegungsmangel und Mangel an Vitamin D3 liegen bei den
meisten Senioren vor. Vitamin D3 wird in der Haut hergestellt und
aktiviert. Diese Vitaminfunktion der Haut wird mit den Jahren
schwächer. Eine 70igjährige Frau produziert nur noch 10% der
Menge Vitamin D3, wie in der Jugend. Der Vitaminspiegel des
Knochenvitamines D3 im Blut sinkt. Ohne Vitamin D3 wird Kalzium
nicht in den Körper aufgenommen. Auch dann nicht, wenn genug Kalzium
gegessen wurde (Kalziumtabletten, Milch und co. helfen nicht mehr).
Der Kalziumspiegel im Körper sinkt auch. Der Körper müßte sterben,
wenn er nicht mit voller Kraft das riesige Kalziumdepot: den Knochen ausrauben könnte. Und er macht sich
sofort ans Werk und beutet das Kalzium aus dem Knochen aus. Der
Knochen wird dünn, Osteoporose entsteht. Die Muskelstory:
Wenn das Alter naht, dann kommen
Zipperlein. Viele spüren das am eigenen Leib, andere hören viel
davon. Zipperlein sind Ergebnis des Abnutzungsprozesses des Körpers
und bedeuten in der Regel Schmerz bei Bewegung. Man bewegt sich halt
weniger und dann tuts auch nicht so weh. Insgesamt kann mit
zunehmendem Alter von zunehmender Bewegungsarmut ausgegangen
werden. Der Knochen braucht aber Stimulation der Muskulatur
zum Wachstum. Bis ins Hohe Alter ist der Knochen mit dem Auf- und
Abbau seiner Strukturen beschäftigt. Aber bei Bewegungsarmut
entsteht weniger Aufbau als Abbau. Die Bilanz ist zu Gunsten des
Abbaus verschoben. Der Knochen wird dünn, Osteoporose entsteht.
Die Sicherheitsstory:
Wer sich wenig bewegt, hat wenig Kraft. Der
Gesunde geht ohne Probleme und muß sich nicht kümmern, wenn kleine
Steine im Wege liegen. Ein älterer Mensch kann schon bei kleinen
Störungen stürzen. Typisch ist der langsam gang und die schlechte
Manövrierfähigkeit (Drehen vor dem Stuhl und hinsetzen oder
aufstehen dauern länger). Senioren können also viel schneller
aus dem Gleichgewicht geraten als junge Menschen. Die Ursachen sind
Kraftlosigkeit und Bewegungsmangel. Die Folgen sind hohes
Sturzrisiko und Steigerung
Knochenbruchrate. Das Dilemma:
Für eine Großmutter dreier Enkel gibt es
beispielsweise nichts schlimmeres als einen Knochenbruch etwa der
Hüfte. Dies sind bei Senioren sehr häufige Verletzungen nach
einfachen Stürzen und derart schwere Verletzungen sind bei Senioren
per se lebensbedrohlich. Eine Hüftfraktur muß in der Regel operiert
werden. Diese Operation ist sehr belastend und kann vom Patienten
oft nicht bewältigt werden. Diese OP ist auch oft mit Komplikationen
verbunden, die ihrerseits bedrohlich sind. Und nach einer Operation
dieser Art kommt es oftmals zu einer Verschlechterung von Mobilität
und Selbständigkeit. Langes Liegen im Krankenbett kann zusätzliche
Erkrankungen wie z.B eine Lungenentzündung
verursachen. Die Lösung: Helfen Sie Ihren älteren Angehörigen rechtzeitig gegen
Schwäche vor allem der Beine anzukämpfen. Erkennen Sie
Gangunsicherheit und vermehrtes Stolpern oder Sturzneigung
rechtzeitig. Planen Sie intensives Training. Mindestens
Treppensteigen und Spaziergänge sollten vermehrt auf dem Plan
stehen. Der Erhalt der aktuellen Mobilität sollte nur der Beginn
sein. Steigern Sie die Lust am Bewegen. Trainingsgruppen für
Senioren erhöhen ebenfalls den Spaßfaktor und schärfen den Verstand
für das Problem mit der Sturzgefahr.
Die Kontrolle: Die Amerikaner haben folgendes Modell zur Optimierung der
Wohnung eines Senioren mit Gangunsicherheit. Passen die Schuhe? Oder
sind sie eine Stolperfalle, kann man sie selber leicht an und
auskriegen? Kann Alkohol eine zu große Rolle bei Stürzen spielen?
Kann der Hausarzt oder die Krankenschwester zu Hause Tps und Tricks
geben? --Visiting nurse-- ein gutes Konzept. Sie Kontrolliert
Sturzquellen in der Wohnung, wie zu hohe Schränke (Hochneigen des
Kopfes kann zu Schwindel und Stürzen führen), glatte Böden, zu hohe
Schwellen, Sicherheit in Bad und Küche (nasse Oberflächen sollten
rutschfest gemacht werden), Griffe und Handläufe sollten geeignet,
vorhanden und fest sein, der nächtliche Weg aufs Klo sollte etwas
beleuchtet und zusätzlich gesichert sein, da er eine Sturzquelle im
Haushalt Nummer eins ist. Sind die Augen und die Sehhilfen optimal?
Eine Gleitsichtbrille z. B. kann zu Schwindelattacken und zu Stürzen
führen. Sind Beruhigungsmittel (Sedativa) ausreichend gering dosiert
oder machen sie während des Tages bereits bei der nötigen
Standhaftigkeit eines Senioren Probleme. Die Orthostase ist die
Blutdruckregelung beim Aufstehen, langsames Aufstehen in geübter
Förm vermindert Trieseligkeit und Sturzneigung. Schließlich empfielt
der Amerikaner in seinem Schema Übungen. Dabei sind Übungen mit
Köpfchen gefragt. Sinnfolles und Freudvolles sollte hierbei mit von
der Partie sein. Jeder sollte sich zunächst mit seinen Angehörigen
ein Konzept Schneidern, wie er in Zukunft Übungen zur Kräftigung,
zur verbesserten Körpermanöverfähigkeit (in Wohnung und
Öffentlichkeit!) und zur Verringerung der Sturzneigung
durchführen kann. Siehe unten!!!! oder Klick hier: Senioren-Sport
lB alance
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