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Vitamin D3
Bewegungsmangel und Mangel an Vitamin D3 liegen bei
den meisten Senioren vor. Vitamin D3 wird in der Haut hergestellt und
aktiviert. Diese Vitaminfunktion der Haut wird mit den Jahren
schwächer. Eine 70igjährige Frau produziert nur noch 10% der
Menge Vitamin D3, wie in der Jugend. Der Vitaminspiegel des
Knochenvitamines D3 im Blut sinkt. Ohne Vitamin D3 wird Kalzium
nicht in den Körper aufgenommen. Auch dann nicht, wenn genug Kalzium
gegessen wurde (Kalziumtabletten, Milch und co. helfen nicht mehr).
Der Kalziumspiegel im Körper sinkt auch. Der Körper müßte sterben,
wenn er nicht mit voller Kraft das riesige Kalziumdepot:
den Knochen ausrauben könnte.
Und er macht sich sofort ans Werk und beutet das Kalzium aus dem
Knochen aus. Der Knochen wird dünn, Osteoporose entsteht.
Osteoporose
Der Knochen wird dünn und brüchig. Die Ursache der Krankheit
ist nicht genau bekannt. Meistens sind ältere Menschen
betroffen.
Bekannt ist, daß Knochen zum Wachstum durch die Muskeln
angeregt wird.
Man nimmt an, daß mit steigendem Alter durch zu wenig
körperliche Aktivität Osteoporose entsteht. Auch kann die alternde
Haut nur noch wenig des Knochenvitamines D3 herstellen. Dieses
Vitamin sorgt für die Aufnahme des Knochenminerals Calzium in den
Körper. Ohne Vitamin D3 entsteht ein
Kalziummangel.
Kalziummangel
Der Körper benötigt Calzium besonders für die
Muskeltätigkeit. Dabei steht der Herzmuskel als Quell für das Leben
ganz vorne. Wenn unser menschlicher Körper kein Calzium mehr
hat, geht er an die Reserven des Knochens. Dann verliert der
Knochen seinen wichtigsten Bestandteil. Dies kann auch sehr rasant
vonstatten gehen!
Hautalterung - Vitamin D3 -Mangel -
Kalziummangel - Osteoporose
Alter - Bewegungsmangel -
Kraftlosigkeit - Gangunsicherheit - Sturz
-
Knochenbruch
Die Falle für Senioren
der Teufelskreis mit Osteoporose und
Muskelschwäche
Die Vitaminstory:
Bewegungsmangel und Mangel an Vitamin D3 liegen bei
den meisten Senioren vor. Vitamin D3 wird in der Haut hergestellt und
aktiviert. Diese Vitaminfunktion der Haut wird mit den Jahren
schwächer. Eine 70igjährige Frau produziert nur noch 10% der
Menge Vitamin D3, wie in der Jugend. Der Vitaminspiegel des
Knochenvitamines D3 im Blut sinkt. Ohne Vitamin D3 wird Kalzium
nicht in den Körper aufgenommen. Auch dann nicht, wenn genug Kalzium
gegessen wurde (Kalziumtabletten, Milch und co. helfen nicht mehr).
Der Kalziumspiegel im Körper sinkt auch. Der Körper müßte sterben,
wenn er nicht mit voller Kraft das riesige Kalziumdepot:
den Knochen ausrauben könnte.
Und er macht sich sofort ans Werk und beutet das Kalzium aus dem
Knochen aus. Der Knochen wird dünn, Osteoporose entsteht.
Die Muskelstory:
Wenn
das Alter naht, dann kommen Zipperlein. Viele spüren das am eigenen
Leib, andere hören viel davon. Zipperlein sind Ergebnis des Abnutzungsprozesses
des Körpers und bedeuten in der Regel Schmerz
bei Bewegung. Man bewegt sich halt weniger und dann tuts auch nicht
so weh. Insgesamt kann mit zunehmendem Alter von zunehmender Bewegungsarmut ausgegangen
werden. Der Knochen braucht aber Stimulation
der Muskulatur zum Wachstum. Bis ins Hohe Alter
ist der Knochen mit dem Auf- und Abbau seiner Strukturen beschäftigt. Aber bei
Bewegungsarmut entsteht weniger Aufbau als Abbau. Die
Bilanz ist zu Gunsten des Abbaus verschoben. Der Knochen wird dünn,
Osteoporose entsteht.
Die Sicherheitsstory:
Wer sich wenig bewegt, hat wenig Kraft.
Der Gesunde geht ohne Probleme und muß sich nicht kümmern, wenn
kleine Steine im Wege liegen. Ein älterer Mensch kann schon bei
kleinen Störungen stürzen. Typisch ist der langsam gang und die
schlechte Manövrierfähigkeit (Drehen vor dem Stuhl und hinsetzen
oder aufstehen dauern länger). Senioren können also viel
schneller aus dem Gleichgewicht geraten als junge Menschen. Die
Ursachen sind Kraftlosigkeit und Bewegungsmangel. Die Folgen sind
hohes Sturzrisiko und Steigerung
Knochenbruchrate.
Das Dilemma:
Für eine Großmutter dreier Enkel gibt
es beispielsweise nichts schlimmeres als einen Knochenbruch etwa der
Hüfte. Dies sind bei Senioren sehr häufige Verletzungen nach
einfachen Stürzen und derart schwere Verletzungen sind bei Senioren
per se lebensbedrohlich. Eine Hüftfraktur muß in der Regel operiert
werden. Diese Operation ist sehr belastend und kann vom Patienten
oft nicht bewältigt werden. Diese OP ist auch oft mit Komplikationen
verbunden, die ihrerseits bedrohlich sind. Und nach einer Operation
dieser Art kommt es oftmals zu einer Verschlechterung von Mobilität
und Selbständigkeit. Langes Liegen im Krankenbett kann zusätzliche
Erkrankungen wie z.B eine Lungenentzündung
verursachen.
Die Lösung:
Helfen Sie Ihren älteren Angehörigen
rechtzeitig gegen Schwäche vor allem der Beine anzukämpfen. Erkennen
Sie Gangunsicherheit und vermehrtes Stolpern oder Sturzneigung
rechtzeitig. Planen Sie intensives Training. Mindestens
Treppensteigen und Spaziergänge sollten vermehrt auf dem Plan
stehen. Der Erhalt der aktuellen Mobilität sollte nur der Beginn
sein. Steigern Sie die Lust am Bewegen.
Trainingsgruppen für Senioren erhöhen ebenfalls den Spaßfaktor und schärfen
den Verstand für das Problem mit der
Sturzgefahr.
Die Kontrolle:
Die Amerikaner haben folgendes Modell zur
Optimierung der Wohnung eines Senioren mit Gangunsicherheit. Passen
die Schuhe? Oder sind sie eine Stolperfalle, kann man sie selber
leicht an und auskriegen? Kann Alkohol eine zu große Rolle bei
Stürzen spielen? Kann der Hausarzt oder die Krankenschwester zu
Hause Tps und Tricks geben? --Visiting nurse-- ein gutes Konzept.
Sie Kontrolliert Sturzquellen in der Wohnung, wie zu hohe Schränke
(Hochneigen des Kopfes kann zu Schwindel und Stürzen führen), glatte
Böden, zu hohe Schwellen, Sicherheit in Bad und Küche (nasse
Oberflächen sollten rutschfest gemacht werden), Griffe und Handläufe
sollten geeignet, vorhanden und fest sein, der nächtliche Weg aufs
Klo sollte etwas beleuchtet und zusätzlich gesichert sein, da er
eine Sturzquelle im Haushalt Nummer eins ist. Sind die Augen und die
Sehhilfen optimal? Eine Gleitsichtbrille z. B. kann zu
Schwindelattacken und zu Stürzen führen. Sind Beruhigungsmittel
(Sedativa) ausreichend gering dosiert oder machen sie während des
Tages bereits bei der nötigen Standhaftigkeit eines Senioren
Probleme. Die Orthostase ist die Blutdruckregelung beim Aufstehen,
langsames Aufstehen in geübter Förm vermindert Trieseligkeit und
Sturzneigung. Schließlich empfielt der Amerikaner in seinem Schema
Übungen. Dabei sind Übungen mit Köpfchen gefragt. Sinnfolles und
Freudvolles sollte hierbei mit von der Partie sein. Jeder sollte
sich zunächst mit seinen Angehörigen ein Konzept Schneidern, wie er
in Zukunft Übungen zur Kräftigung, zur verbesserten
Körpermanöverfähigkeit (in Wohnung und Öffentlichkeit!) und zur
Verringerung der Sturzneigung durchführen kann. Siehe
unten!!!! oder Klick hier:
Senioren-Sport
lS hoes
lA lcohol
lV isiting nurse
lE yesight
lS edatives
lB alance
lO rthostasis
lN ight lights
lE xercise
Aber es gibt auch junge Leute, die an Osteoporose
leiden
Ja, nach den Senioren haben Frauen ab der Zeit der Menopause
am häufigsten Osteoporose. Grund hierfür ist ein Mangel an Hormonen,
die für den Knochen ebenfalls außerordentlich wichtig sind. Hier
sollte Frau sich an ihren Frauenarzt wenden, ob nicht neben
körperlicher Aktivität und guter Diät auch ein Hormonpräparat
hilfreich sein kann.
Klick hier:
Senioren-Sport
täglich Sport auch für Senioren
Kein Medikament wirkt
besser als regelmäßiger Sport
Trainingsanleitung für das Stepping:
Muskeltraining für jung und alt durch tägliches
Training mit Spass
Stepper- Übungen gleichen dem
Treppensteigen:
Beschreibung: Treppensteigen zählt zu den
effektivsten Herz-Kreislaufübungen
Tip: Denken Sie daran, dass Ihre Beine die
Arbeit für Sie erledigen. Ziehen und unterstützen Sie Ihr
Körpergewicht bei der Übung nicht mit den Armen. Wenn Sie auf den
Stufen Ihres Hauses oder eines anderen Gebäudes trainieren, so
halten Sie sich während der ganzen Übung am Treppengeländer fest.
Steigen Sie nie mehr als eine Stufe hinauf.
Bemerkung: Nach oben zu steigen ist effektiver
als nach unten zu steigen.
Ausgangsposition: Vor dem Treppensteigen wärmen
Sie sich immer einige Minuten durch leichte Betätigungen und
Dehnübungen auf. Achten Sie besonders darauf, die Knie, Knöchel,
Schienbeine, die untere Rückenmuskulatur und Schultern aufzuwärmen.
Bewegung: Beginnen Sie mit einem angenehmen
Tempo und steigern Sie es schrittweise, bis Sie die angestrebte
Herzfrequenz erreicht haben: angestrebter Herzschlag = 180 minus
Lebensalter minus 10 bis 20%. Für den 65 Jährigen Sportler beträgt
die angestrebte Herzfrequenz zum Beispiel: 100-110 Herzschläge pro
Minute). Messen Sie Ihren Herzschlag während der Übung, um sicher zu
gehen, dass Sie in Ihrer optimalen Herzfrequenz trainieren.
Trainieren auf einem Stepper (Handbuch
des Herstellers lesen!): Ausgangsposition: Stehen Sie
auf den Fußunterlagen und halten Sie beide Stangen (wenn keine
Stangen vorhanden, benutzen Sie die Arme um zu balancieren). Stellen
Sie das Gerät auf die geeignete Schwierigkeitsstufe
ein.
Achtung: Ihre Sicherheit geht vor. Wenn Sie auf
dem Stepper nicht sicher stehen können, müssen Sie zunächst in
sicherer Position (Sitz oder an geeigneten Handgriffen) üben.
Bitte beachten Sie: Vermeiden Sie Stürze und
bedenken Sie vor der Übung genau, ob Sturzrisiken bestehen.
Besonders zu Beginn einer neuen Trainingsetappe mit dem Stepper kann
es Unsicherheit bei der Übung geben. Dann immer in sicherer Position
üben. Wenn Sie mit dem Muskeltraining fortgeschritten sind, kommt es
zu einer Besserung der Standunsicherheit und sie können nicht
zuletzt auch wieder intensiver üben.
Bewegung: Beginnen Sie mit langsamen Schritten
und passen Sie sich und
das Gerät an das richtige Tempo an.
Hauptpunkte: Versuchen
Sie sich zu entspannen und ein Gefühl für das Gerät zu bekommen.
Atmen Sie gleichmäßig. Beginnen Sie mit einem gemäßigten Tempo und
steigern Sie es zu einem angenehmen, flotten Tempo, bis Sie die
angestrebte Herzgeschwindigkeit erreicht haben: Halten Sie sich
während der Übung gerade. Vorsicht: Nehmen Sie sich Zeit, um sich an
das Gerät zu gewöhnen. Gehen Sie sicher, dass Sie eine gute
Körperhaltung einnehmen
.
Klick hier: Senioren-Sport
Die Hälfte der
Rückenschmerz- u. Fettsuchterkrankungen ist vermeidbar
Ein echtes
"Wundermittel": Regelmäßiger Sport, Fitness-Training bzw. moderate
Bewegung beugen zahlreichen Leiden vor. Sie können aber nicht nur
Krankheiten vorbeugen, sondern diese auch heilen. Training ist in
der richtigen Dosierung angewendet ein echtes Medikament. Das sind
die wichtigsten Effekte laut wissenschaftlichen Studien:
Frauen, die sich regelmäßig bewegen,
verringern die Gefahr, an Knochenschwund (Osteoporose) zu erkranken.
Die Häufigkeit von Oberschenkelhalsbrüchen sinkt um 50 Prozent.
Ganz entscheidend ist körperliche Aktivität auch für
die Aufrechterhaltung der Mobilität im höheren Alter. Zusätzlich
lassen sich die meisten Fälle von Erkrankungen des Stütz- und
Bewegungsapparates durch entsprechende Übungen verhindern bzw.
lindern.
Klassisch sind mittlerweile bereits die Ergebnisse einer
wissenschaftlichen Untersuchung, die im Journal der American Medical
Association im Februar 1995 veröffentlicht wurde:
30 Minuten Sport täglich (z. B. 3,2 Kilometer schnelles
Gehen, Treppensteigen, Gartenarbeit, Home-Trainer-Radfahren pro Tag)
verringern das gesamte Todesrisiko um zwölf Prozent.
Wissenschafter der Harvard-Universität bewiesen an
10.269 Studenten, dass pro Woche zwei bis drei Stunden
Ausdauertraining das Sterberisiko durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen
bei Männern um 60 Prozent reduziert.
Der finnische Wissenschafter Timo A. Lakka
veröffentlichte 1994 eine Studie mit 1453 Männern im Alter zwischen
42 und 60 Jahren als Probanden, wonach pro Woche 2,2 Stunden
Ausdauersport die Infarktgefährdung gar um 74 Prozent senken dürfte.
Körperliche Bewegung reduziert die Gefährdung des
Einzelnen durch Dickdarmkrebs um bis zu 50 Prozent.
Ebenfalls um zumindest rund 50 Prozent kann
regelmäßiger Sport die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
(Herzinfarkt, Arterienverkalkung, Angina pectoris, Schlaganfall)
verringern.
Das Brustkrebsrisiko sinkt bei physisch aktiven
Frauen um mindestens rund 30 Prozent.
Zucker: Erst im Februar des Jahres 2002 bewiesen
US-Wissenschafter, dass sich rund 90 Prozent der
Typ-2-Diabetes-Erkrankungen durch einen gesunden Lebensstil mit
Abnehmen und regelmäßige Bewegung verhindern lassen. Weltweit nimmt
die Zahl der Typ-2-Diabetiker pro Jahr um sechs Prozent zu. In
Österreich sind 90 Prozent der rund 400.000 Zuckerkranken solche
"Altersdiabetiker". Sie haben ein enorm hohes Risiko für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Depressionen: In der US-Fachzeitschrift
"Psychosomatic Medicine" wurde im September des Jahres 2000 eine
Studie veröffentlicht, wonach eine zusätzliche Bewegungstherapie
depressive Patienten im mittleren Alter in einem Zeitraum von sechs
Monaten nur zu acht Prozent "rückfällig" werden ließ. Jene
Probanden, die ausschließlich Arzneimittel bekommen hatten, wiesen
hingegen eine Rückfallsquote von 38 Prozent auf.
Sport und Fettsucht: Per regelmäßiger
Bewegung lassen sich rund 50 Prozent der Fettsuchterkrankungen
verhindern.
Sportmediziner empfehlen: Auch bei Kopf- oder
Rückenschmerzen soll man aufs Sporttreiben nicht verzichten. Angst
und Depression verfliegen.
Sport hilft bei der Vorbeugung und Bekämpfung des
Schmerzes. Schon die einmalige Belastung auf einem Stepper- oder
Fahrradtrainingsgerät führe zu einer höheren Schmerztoleranz. Diese
schmerzlindernde Wirkung überdauert die Trainingsphase in
sportmedizinischen Tests noch weitere 20 Minuten. Auch chronische
Schmerzen lassen sich mit Training mildern.
Wirksam sei bereits ein zwei Mal wöchentliches
Übungsprogramm mit je 60 Minuten üben am Stepper- oder
Fahrradtrainingsgerät oder Walking bzw. Laufen.
Körperliche Aktivität mindert
die Empfindlichkeit gegenüber von Schmerzreizen durch z. B.
bestehende Abnutzungserscheinungen und lässt die Schmerzschwelle
ansteigen. Und mehr noch: Auch Angst, Müdigkeit und Depressionen
nehmen ab..
Sport
trotz Krankheit
(Lungenerkrankungen)
Luftholen
Ausgewählte Trainingsmethoden können die
Leistungsfähigkeit von Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen
verbessern. Denn bei absoluter Schonung verschlechtert sich das
Krankheitsbild beträchtlich.
Chronische Atemwegserkrankungen sind für den
Betroffenen mit einer erheblichen Einbuße an Lebensqualität
verbunden. Größere körperliche Anstrengungen am Arbeitsplatz oder in
der Freizeit sind für diese Patientengruppe kaum noch zu
bewerkstelligen. Der Mangel an körperlicher Kondition
beziehungsweise Ausdauer auf Grund von Asthma bronchiale und chronischer Bronchitis
ist einer der häufigsten Gründe für einen krankheitsbedingten
Vorruhestand.
Neuere wissenschaftliche Untersuchungen zeigen
nunmehr, dass sich das Krankheitsbild vor allem bei chronisch
obstruktiver Bronchitis durch absolute körperliche Schonung eher
verschlechtert. Richtig ausgewählte Trainingsmethoden unter
ärztlicher Anleitung sind für Patienten mit Atemwegserkrankungen
eine sinnvolle Ergänzung mit dem Ziel, die verminderte
Leistungsfähigkeit des Patienten zu verbessern, wenn möglich zu
normalisieren.
Auch unter Spitzensportlern gibt es prominente
Asthmapatienten, allerdings: Sport ist nicht mit einem therapeutisch
nützlichen Training gleichzusetzen.
Ein Trainingseffekt tritt immer dann ein, wenn mindestens ein
Sechstel der gesamten Muskelmasse gleichmäßig über längere Zeit
bewegt wird. Das trifft vor allem auf das Gehen, Laufen, Schwimmen
und Radfahren zu. Für den geschwächten und bewegungsungewohnten
Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung erscheint das
Fahrrad- oder Treppensteig (Stepper-) training zu Beginn eine
geeignete Bewegungsform, um wieder in Schwung zu kommen.
Alpinskifahren, Tennis und Ballspiele erfreuen sich zwar großer
Beliebtheit, sind aber als Ausdauertraining ungeeignet. So beträgt
beispielsweise die gesamte Laufzeit bei einem Ballspiel nur ein
Fünftel der gesamten Spielzeit. Bei konsequentem Training kann
innerhalb von drei Monaten die Ausdauerleistung um bis zu zwanzig
Prozent und die Kraft um bis zu fünfzig Prozent verbessert werden.
Voraussetzung für die Sportausübung ist die regelmäßige Kontrolle
durch den Arzt und vor allem eine gute Selbstkontrolle des Patienten
(Herzschlagkontrolle).
Tragbare Puls-
und Blutdruckmessgeräte ermöglichen es dem Patienten, sein Training
im ermittelten Idealbereich von Pulsfrequenz und Blutdruck zu
betreiben. Wobei die entsprechenden Medikamente
immer griffbereit sein müssen. Wichtig ist vor allem für Patienten
mit chronischen Atemwegserkrankungen die Auswahl der Sportart. Es
muss möglich sein, das Training ohne dabei sich oder andere zu
gefährden, jederzeit abbrechen zu können. So sollte bei Wanderungen
daran gedacht werden, im Falle einer Verschlechterung des
körperlichen Zustandes ohne größere Kraftanstrengung zum
nächstgelegenen öffentlichen Verkehrsmittel zu
kommen.
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