Nichtrauchen - patientenfax.de

Atmen ist Leben.


Ein Mensch mit besonders schwerer Atmung ist der alteingesessene Raucher.
Der gesunde Mensch atmet etwa 12 mal in der Minute. Dabei tauscht er jeweils 500ml Frischluft gegen verbrauchte Luft aus. In der Lunge sind aber ständig über 5 Liter eines Gasgemisches aus u.a. Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid.
Beim Rauchen kommt es also zur "Verunreinigung" der in der Lunge befindlichen Gase. Die im Zigarettenqualm enthaltenen Giftgase (z.B. Kohlenmonoxyd) werden wegen ihrer chemischen Eigenschaften aber besonders gut in der Lunge in das Blut abgegeben. Das Giftgas überholt also den lebenswichtigen Sauerstoff in der Lunge und verdrängt ihn.


Im Folgenden möchten wir auf die folgenden Fragen eingehen:


1. Was macht der Qualm mit der Lunge?
2. Wird jeder Raucher Lungenkrank?
3. Ist Lungenkrebs heilbar?
4. Welche anderen Krankheiten gibt es bei Rauchern?
5. Warum husten Raucher?  


Der Qualm reizt Schleimhäute v. a. des Organs Lunge. Ab einer gewissen Belastung entsteht eine Entzündung. Erst sind die Bronchien und dann die weiteren Lungengefäße betroffen. Diese Entzündung stellt die Abwehrhaltung des Organs dar. Die Lunge wehrt sich und repariert ihre Mikroschäden. Später kommt es zu einer chronischen Entzündung von Lungenanteilen. Die Lunge wird gegenüber Krankheitserregern anfälliger. Der Qualm schädigt die chronisch entzündeten Lungenanteile durch seinen toxischen, giftigen Einfluss. Die Oberfläche der Lungenschleimhaut, mit der die Lungengefäße ausgekleidet ist und über die wir alle atmen, hat bei Gesunden kleine „Haare", die für den Abtransport von Schleim sorgen. Dieser Weg ist eine Art Organentschlackung. Diese Haare gehen bereits beim milden Raucher in kurzer Zeit kaputt. Die Entschlackung ist bereits frühzeitig deutlich gestört. Das System Lunge stellt eine fein ausbalancierte Atemfabrik dar, die unter anderem Aufbauende und Abbauende Enzyme besitzt, um vor allem die feinen Lungenbläschen in Form zu halten und den Gasaustausch zu garantieren. Diese Balance wird beim Raucher gestört. Lungenareale verlieren ihre Bläschenstruktur und fallen zu großen Blasen zusammen (Bullae). Diese Teile nehmen praktisch nicht mehr am Gasaustausch teil. Es entsteht das sog. Lungenemphysem. Diese Erkrankung hat folgen. Abgesehen von der verringerten Lungenkapazität, kommt es zu Druckerhöhungen in den Lungenblutgefäßen und zu einer Überlastung des Motors dieser Gefäße, dem rechten Herzteils. Die meisten Raucher erleiden derartige Veränderungen, Lungenkrebs dagegen bekommen nur vier von zehn Rauchern. Diese Krebserkrankung verläuft entgegen der Emphysemkrankheit meist dramatisch. Das Wachstum des Tumors ist oft rasch und entkräftet den Kranken in kurzer Zeit.
Der Husten ist eigentlich eine natürliche Befreiungsmaßnahme. Der Hustenreflex ist beim Raucher durch die gestörte Schleimabfuhr öfter und teils dauernd nötig. Bei schweren Lungenkrankheiten wird der Husten auch ohne Fremdkörper oder Schleim in den Bronchien ausgelöst und verselbständigt sich und quält den Kranken massiv.    
Die Lunge hält viel aus. Wenn sie aber über Jahre überlastet wird, stellt sie Schritt für Schritt ihre wunderbaren Funktionen ein. Eine geschwächte Lunge ist oft der Anfang einer ganzen Reihe von Erkrankungen. Dann ist oft keine Heilung mehr möglich. Es lohnt sich auf sie aufzupassen.


Rauchen kostet Zeit. Wenn ich mit dem Rauchen aufhören will muß ich wissen, was ich mit der Zeit mache, die ich gewinne. Sonst verliere ich den Versuch in einem Rückfall. Zusammengenommen raucht der Raucher durchschnittlich 3 Stunden am Tag ununterbrochen. Das entspricht in einem Jahr einer Zeit von 5 Wochen, die der Raucher rund um die Uhr an der Zigarette ziehend verbringt. 5 Wochen Tag und Nacht rauchen in jedem Jahr. Das klingt schädlich.


Er tut sein Laster dabei entgegen der allgemeinen Meinung sehr konzentriert. Er kann kaum etwas anderes tun. Oft sagen sich Raucher, sie können sich beim Rauchakt ganz besonders gut auf die Arbeit konzentrieren, ja sie können sich ohne Zigarette gar nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Eigene Studien haben herausgefunden, dass jedwede Tätigkeit beim Rauchen schlechter (z. B. inkorrektes und zu langsames Schreiben eines Diktates bei einer Sekretärin) ausgeführt wird, als ohne Zigarette in der Hand.
Suchen Sie sich eine Ersatzbeschäftigung.
Am besten ist selbstverständlich der Ersatz der unsinnigen Tätigkeit durch eine sinnvolle Tätigkeit.
Tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes. Pflegen Sie sich, pflegen Sie Ihren Partner und die Familie, Freunde und Bekannte. Das nimmt Zeit in Anspruch!
Treiben Sie Sport. Bereits in der Filmgeschichte wird körperliche Betätigung im Kampf gegen die Sucht thematisiert. Der alkoholkranke Held eines Westerns konnte früher mit dem Revolver Münzen in der Luft treffen. Als Freunde ihn um seine Hilfe bitten, kann er seine Dienste leider wegen der zittrigen Hände (Entzugssymptom) nicht mehr anbieten. Fortan schaltet der Westernheld auf Abstinenz um und schlägt zwei Wochen in körperlich schwerster Anstrengung Holz mit der Axt, um den Freunden vielleicht doch noch helfen zu können. Die Entzugserscheinungen weichen, die Hand wird schnell ruhiger und die Schiesskünste kehren wieder zurück.


Suchen Sie nach Dingen, die sie immer schon machen wollten. Oft steckt auch ein geheimer Wunsch in einem, etwas nur für andere zu tun. Entdecken Sie Ihre freiwillige Ader. Übernehmen Sie zum Beispiel Aufgaben im Elternbeirat der Schule der eigenen oder anderer Kinder. Helfen Sie Armen oder Kranken, Leisten Sie Nachbarschaftshilfe, dazu haben Raucher oft nicht die Zeit.    
Die Nikotinsucht hat viele Nachteile. Sehr gut bekannt sind das erhöhte Krebsrisiko und der schlechte Atem.


PATIENTENFAX will aber seine Leser nicht zur Abstinenz  bringen, damit sie besser aus dem Mund riechen  oder lediglich selbst gesund sind. PATIENTENFAX will zeigen, dass Rauchen von Tabak auch gesellschaftlich ungesund ist. Es begünstigt auch eine neue Regierungsform in der sog. ersten Welt. Die Diktatur der Reglosigkeit. Nur wenige schaffen es, ihren Charakter vor Ihrem so genannten Inneren Schweinehund zu retten. Die Folge ist eine gewisse Reglosigkeit und Immobilität. Wer dies überwindet besiegt die Sucht. Oft ist Sport oder die simple Muskelbetätigung die einzige Hilfe gegen die Sucht. In die Lücke vom Laster sollte außer Bewegung und gesundes Leben auch eine Portion Idee. Ob Rambo Methode oder durchhalten im stillen Kämmerlein - wer sich vom Nikotin befreien will, muss jahrelang eingefahrene Verhaltensmuster durchbrechen. Mehr Menschen als wir denken schaffen sich mit der Hau Ruck-Methode das Laster vom Leib. Manche probieren es immer wieder und kommen über ein paar Tage Abstinenz nicht hinaus. Hier ist ein Test mit dem sie die Erfolgschancen ausloten können. Test für Raucher (nach Fagerstroem)


Beantworten Sie die 6 Fragen. Versuchen Sie ehrlich zu antworten.
Frage 1 / 6:Wann nach dem Aufwachen rauchen Sie Ihre erste Zigarette?
a. nach 60 Minuten
b. innerhalb von 31 - 60 Minuten
c. innerhalb von 6 - 30 Minuten
d. innerhalb von 5 Minuten
Frage 2 / 6:Finden Sie es schwierig, an Orten, an denen das Rauchen verboten ist, das Rauchen sein zu lassen?
Ja
Nein
Frage 3 / 6:Auf welche Zigarette würden Sie nicht verzichten wollen?
a. auf die erste am Morgen
b. auf andere
Frage 4 / 6:Wieviele Zigaretten rauchen Sie im Allgemeinen pro Tag?
a. Bis 10
b. 11-20
c. 21-30
d. mehr als 30
Frage 5 / 6:Rauchen Sie am frühen Morgen im Allgemeinen mehr als am Rest des Tages?
Ja
Nein
Frage 6 / 6:Kommt es vor, dass Sie rauchen, wenn Sie krank sind und tagsüber im Bett bleiben müssen?
Ja
Nein
Nun zählen Sie nach dem folgenden Schema Ihre erreichten Punkte zusammen und lesen Sie die Anmerkungen zu Ihrem Suchtstadium.  
Die Auflösung des Sucht-Quizz
Frage 1
Antwort a.: 0 Punkte
Antwort b.: 1 Punkte
Antwort c.: 2 Punkte
Antwort d.: 3 Punkte
Frage 2
Antwort ja:       1 Punkt
Antwort nein:   0 Punkte
Frage 3
Antwort a.: 1 Punkt
Antwort b.: 0 Punkte
Frage 4
Antwort a.: 0 Punkte
Antwort b.: 1 Punkte
Antwort c.: 2 Punkte
Antwort d.: 3 Punkte
Frage 5
Antwort a.: 1 Punkt
Antwort b.: 0 Punkte
Frage 6
Antwort a.: 1 Punkt
Antwort b.: 0 Punkte    
         

9 - 10 Punkte:
Sie sind nach Nikotin süchtig und sich darüber voll im Klaren. Das Erreichen eines realen Bewußtseins über die missliche Situation gilt als beste Ausgangssituation für den "kalten Entzug".


5 - 8 Punkte
Mäßig-starke Abhängigkeit, der Rückweg ist noch nicht verstellt, aber Sie sind bereits auf dem Weg in die Königsklasse der Nikotinsucht. Machen Sie sich einen Plan, wie Sie sich und den Nikotinkonsum in Zukunft sehen.  


1 - 4 Punkte
Geringe Sucht. Es liegen bereits Zeichen einer glasklaren Nikotin-Abhängigkeit vor. Versuchen Sie Ihren Konsum einzudämmen. Am besten ist es für Sie das Rauchen sofort aufzugeben.


0 Punkte:
Keine Sucht. Achten Sie auf sich! Nikotin ist in kleinen Mengen durchaus tückisch.  

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Liste der Zusatzstoffe in Tabakprodukten Klick

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2004 Version der Bundesregierung der BR Deutschland vom 03.08.2005

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... Rauchen abgewöhnenwußten Sie schon?
50% aller Nikotinsüchtigen Deutschlands rauchen gar nicht mehr!
sie sind sozusagen trocken!
Steigen sie ein!


Nikotin und Gelenkschmerz


Trotz allseits bekannter Warnungen steigt die Zahl derer, die täglich zur Zigarette greifen stetig an. Trotz wirtschaftlicher Krisen leisten sich nicht nur Gutverdiener und sozial besser Gestellte einen teilweise erheblichen Nikotinkonsum.Aber nicht nur wirtschaftlich gesehen und nicht nur hinsichtlich von Lungenkrebs oder Herzinfarktgefahr ist Rauchen ein schädliches Laster. Nur wenige wissen, dass alle Gelenke des Körpers z. B. Knie- Hüft- Ellenbogen- und Schultergelenke, aber auch die Gelenke der gesamten Wirbelsäule durch das Rauchen geschädigt werden. Patienten mit Erkrankungen der Gelenke, wie Arthrose oder Rheuma und diejenigen, die sich einer Gelenkoperation unterziehen mussten, wie z. B. Arthroskopie oder Operationen nach Knochenbrüchen mit Gelenkbeteiligung, sollten mit dem Rauchen schnellstmöglich aufhören.
Jeder kennt die zerstörerische Wirkung von dem Wirkstoff Nikotin auf das menschliche Gefäßsystem (Nikotin ist Gefäßgift), aber nur wenige  kennen die nur sehr einfachen Umstände des Sauerstofftransportes im Moment des Rauchens.


Was macht ein Raucher?
Er raucht am Tag meist mehr als 15 Zigaretten und verbringt mit jeder Zigarette ca. 6 Minuten. Daraus  ergibt sich eine tägliche Zeit von 100 Minuten (entspricht etwa der Dauer eines Spieles der Fußballnationalmannschaft, inklusive Halbzeitpause). Der Raucher übt sein Laster jedoch nicht an einem Tag im Jahr, sondern an jedem Tag im Jahr aus und so ergibt sich grob überschlagen bei wohl bemerkt sehr durchschnittlichen Rauchern eine aktive Rauchzeit von insgesamt 25 Tagen pro Jahr. Man stellte sich also vor, dass man einen ganzen Jahresurlaub im sog. Kettenrauchverfahren verbringt, ohne auch nur eine Pause zu machen.


Was heißt das für unsere Gelenke?
Die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse haben ergeben, dass während des Rauchens einer Zigarette auf jeden roten Blutkörper statt 4 Sauerstoffmoleküle nur 2 Moleküle, aber zusätzlich 2 Moleküle des Giftgases Kohlenmonoxid in die Lunge übertragen werden. Die meisten  Organe des Körpers erhalten somit nur die  Hälfte des Sauerstoffes während der aktiven Rauchzeit.  Alle Gelenke des menschlichen Körpers werden aber zu großen Teilen nicht direkt durch  Blut versorgt. Wichtige Stoffe, so auch der Sauerstoff werden durch feine Blutgefäße an die Gelenkflüssigkeit (Synovia) übergeben. Jedes rote Blutkörperchen gibt normaler Weise 2 seiner 4 Sauerstoffmoleküle in die Gelenkflüssigkeit ab, bei Rauchern werden allerdings aufgrund der schädlichen Eigenschaften des Kohlenmonoxid's (Stickoxidul - hochgiftig) stattdessen 2 Kohlenmonoxidmoleküle in die Gelenkflüssigkeit abgegeben, so dass während der aktiven Rauchzeit alle Körpergelenke nicht etwa die Hälfte des sonst angebotenen Sauerstoffes bekommen, sondern gar keinen Sauerstoff und anstelle dessen Kohlenmonoxid in die Gelenkflüssigkeit abgegeben wird. Diese einfachen  Fakten zeigen, dass Sauerstoff als eines der wichtigsten Energiespender des Körpers beim Durchschnittsrauchen für etwa 25 Tage im Jahr in alle unsere Körpergelenke gar nicht erst hinein gelangt. Die besten Erfolge bei der Raucherentwöhnung zeigen sich durch die sog. Hau-Ruck-Methode. Aufhören mit dem Rauchen sollte allerdings auch langfristig von Erfolg gekrönt sein. Deshalb ist eine gute Vorbereitung wichtig. Erfahrungsgemäß sollte ein gewisser Reifezustand für den Tag X erreicht sein. Wichtig ist hier vor allem, dass der Betroffenen das Gefühl hat, für den kraftaufwendigen Schritt reif zu sein. Weiterhin hat sich gezeigt, dass ein guter Plan für den Ersatz des Rauchens vorliegt. Als sehr hilfreich im Kampf gegen jede Sucht hat sich intensive körperliche Betätigung erwiesen. Bei einem Patienten etwa, der seit langen an abnutzungsbedingten Gelenkbeschwerden leidet, sollte vor dem Entwöhnungstag ein ganz individuelles Sportprogramm ausgearbeitet werden. Dieses Sportprogramm sollte den körperlichen Gegebenheiten genau angepasst sein und dennoch eine erschöpfende sportliche Tätigkeit zulassen. Eine gute Kontrolle durch den Sportarzt, Orthopäden oder durch evtl. Trainer ist sinnvoll. Viel wichtiger ist jedoch bei der Frage "welcher Sport kommt für mich in Frage?",  den Spaßfaktor zu bedenken. Nur wirklich leidenschaftlich ausgeübter Sport  wird langfristig und regelmäßig (täglich) ausgeübt. Und genau der Fakt der ständigen sportlichen Betätigung mit zunehmender Leistungssteigerung und Spaß an der Verbesserung der Leistungsfähigkeit garantieren einen langfristigen Abstand von der Droge Nikotin und eine schnell eintretende Besserung der Gelenksbeschwerden.


Oh no -    Schwanger und Rauchen.
Die meisten Frauen sehen es als Glücksfall an. Sie sind schwanger. Und wegen des Babys in ihrem Bauch müssen sie sich das Rauchen abgewöhnen. Die jungen Frauen haben schließlich einen Grund mehr als die Männer, das Rauchen ein für allemal aufzugeben. Muss sich eine junge Raucherin das Rauchen abgewöhnen, wenn sie feststellt, sie ist schwanger? Ja.


Warum muss sie sich das Rauchen abgewöhnen? Die ersten beiden Gründe hier!
Erstens: Nikotin ist giftig. Das Gift schadet zwar auch der Mutter aber in viel stärkerem Maße dem Kind. Zweitens: Jede Mutter hat in ihrem Blut Sauerstofftransporter. Diese nehmen in der Lunge jeder 4 Sauerstoffteilchen beim Atmen auf. Dann bringen sie den Sauerstoff zu den Organen. Die Organe setzen mit dem Sauerstoff lebenswichtige Energie frei. Der Sauerstoff wird vom Körper g e a t m e t.
Wenn man über die Lungen keine Luft holt erstickt man.
Beim Rauchen erstickt man halb. Statt 4 Sauerstoffteilchen nimmt man beim Rauchen nur 2 Sauerstoff und 2 Kohlenmonoxid-Teilchen auf. Kohlenmonoxid ist ein sehr starkes Gift. Es entsteht beim Verbrennen von Tabak. Der Sauerstofftransporter bringt bei einer rauchenden Schwangeren Frau 2 Sauerstoff und 2 Stickstoffteilchen zum Baby an den Mutterkuchen. Dort treffen sich Babys Blut und das Blut der Mutter. Dort werden alle lebensnotwendigen Stoffe von der Mutter auf das Blut des Babys übergeben. Wenn der Sauerstofftransporter (Hämoglobin) am Mutterkuchen ankommt, übergibt er normalerweise alle 4 Sauerstoffteilchen an das Blut des Babys. Wenn die Mutter raucht, kommen aber nur 2 Sauerstoffteilchen an. Und zwei toxische Kohlenmonoxid-Teilchen. Tatsache ist, dass das Baby jetzt auf einen Transporter nicht mal 2 Sauerstoffteilchen auflädt. Es  lädt gar kein Sauerstoff auf. Das Giftgas ist nämlich so Energie geladen, dass es den Sauerstoff ganz und gar verdrängt. Die Babys haben, wenn die Mutter raucht, statt 4 Sauerstoffteilchen (frische Luft) beim Rauchen 4 Kohlenmonoxyd-Teilchen (Giftgas) auf den Bluttransportern. Das Baby raucht also mehr als die Mutter selbst. Man kann sagen, das Baby hat Atemnot. Das ungeborene Baby droht beim Rauchen zu ersticken. Praktisch gibt es Hinweise darauf, dass ein Baby von einer Raucherin in der körperlichen Entwicklung Nachteile hat. Untersuchungen haben zum Beispiel gezeigt, dass der Kopfumfang deutlich kleiner ist, als der von Kindern nicht rauchender Mütter. Gewöhnen Sie es sich ab. Es ist nicht schwer.


Was ist Sucht?
Rauchen zählt zu den so genannten Softdrogen. Gibt es Softdrogen? Diese Bezeichnung führt in die Irre. Raucher die sich das rauchen abgewöhnen wollen wissen, Nikotin ist keine Softdroge!  
Definition Sucht: umgangssprachl. Bez. für Abhängigkeit
© 1998 Walter de Gruyter GmbH & Co (Hunnius & Pschyrembel)
Sucht: krankhafter Zustand der pharmakologischen Abhängigkeit. (Das Wort Sucht kommt nicht von suchen, sondern siech (krank) sein. Das althochdeutsche Suht bedeutet Krankheit.)
Man unterscheidet (WHO 1964) folgende Abhängigkeits-Typen:
1. Überwiegend psychische Abhängigkeit bei Cannabis-, Halluzinogen- (s. unter Psychopharmaka) u. Amphetamintyp;
2. physische u. psychische Abhängigkeit bei den starken Analgetika* (Morphintyp) u. der Gruppe Alkohol/Barbiturate/Tranquillantien (Alkohol-, Barbiturattyp).


Ferner wird zwischen folgenden Abstufungen unterschieden:
1. (Arzneimittel-)Sucht (drug addiction) ist ein Zustand periodischer od. chronischer Vergiftung, der durch wiederholte Zufuhr eines natürlichen od. synthetischen, psychotrop das Seelenleben verändernd wirkenden Arzneimittels ausgelöst wird. Charakteristisch sind:
a) der Zwang, diesen Stoff immer wieder einzunehmen u. sich ihn mit allen Mitteln zu verschaffen (Versklavung);
b) die Tendenz, die Dosis zu steigern (Toleranz);
c) die psychische od. physische Abhängigkeit von der Wirkung des Stoffes. Folge: bei Entzug Abstinenzerscheinungen;
d) Defekte, die sowohl f. das Einzelindividuum sozial u. gesundheitlich als auch f. die Gesellschaft eine hohe Gefährdung darstellen;


2. Arzneimittelgewöhnung (drug habituation) ist ein Zustand, der sich durch wiederholte Anwendung eines (psychotrop wirkenden) Arzneimittels ergibt. Charakteristisch sind:
a) der Wunsch (aber nicht der Zwang), den betreffenden Stoff weiter einzunehmen (um dadurch in einen euphorischen Zustand zu gelangen);
b) eine geringe od. keine Tendenz zur Steigerung der Dosis;
c) eine psychische Abhängigkeit von den Wirkungen des Stoffes, aber ein Fehlen einer physischen Abhängigkeit. Folge: bei Entzug keine physiologischen Abstinenzerscheinungen (z.B. Nicotin);
d) falls Schädigungen auftreten, treffen diese nur das Individuum.


3. Arzneimittelmissbrauch: zweckentfremdeter Gebrauch einer (psychotrop) wirkenden od. übermäßiger Gebrauch einer Substanz. Das trifft zu, wenn:
a) ein ärztlich verschriebenes Medikament in überhöhter Dosis od. zu nicht beabsichtigten Zwecken Verw. findet;
b) ohne medizinische Notwendigkeit (Experiment od. um sich in einen Rauschzustand zu versetzen) Medikamente eingenommen werden;
c) psychotrop wirkende Substanzen, die f. den Konsum ungeeignet sind (z.B. Lösungsmittel), verwendet werden od. wenn Genussmittel in einer Art u. Weise konsumiert werden, die den Menschen schädigt. Missbrauch ist noch keine Sucht. Aus fortgesetztem Missbrauch kann sich eine Abhängigkeit entwickeln. Besonders suchtgefährdet sind seelisch labile, kontaktarme, von Minderwertigkeitsgefühlen belastete u. vereinsamte Menschen; auslösende Momente können dann in der Umgebung liegen (Familiengeschichte, berufliche Probleme, andere Persönlichkeitskrisen).


Suchtkriterien bei Nikotinsucht:


1. zwanghafter Drang zum Nikotingenuss
2. Bewusstsein über die Schädlichkeit des Rauchens
3. häufige Versuche, des rauchen zu reduzieren oder aufzugeben ohne, den gewünschten Effekt zu erzielen
4. zeitweiser Verlust der Kontrolle über Häufigkeit und Intensität des Rauchens
5. ungebremster Konsum trotz auftreten von offensichtlicher Körperschädigung (Husten, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen…)
6. körperliche Entzugserscheinungen wenn Rauchpausen stattgefunden haben (langer Nichtraucher-Flug)
7. Rauchen zur Bekämpfung der Entzugserscheinungen


Entzugserscheinungen:
Erhöhter Pulsschlag, Konzentrationsschwierigkeiten, vermehrter Appetit, Gewichtszunahme, Problemintoleranz, Aggressivität, Gereiztheit, vermehrtes Schwitzen, Schlaflosigkeit usw.
Die Erfahrungen lehren, dass zum Beispiel die Gewichtszunahme bei Raucherentwöhnung eine vorübergehende Erscheinung ist. Sämtliche Entzugserscheinungen treten nach ca. drei bis vier Wochen ohne Nikotinkonsum in den Hintergrund. Das Verlangen, in bestimmten Situationen zu rauchen, ist dagegen noch viele Jahre vorhanden. Hierbei handelt es sich jedoch um kurzzeitige Ausbrüche des Verlangens, welche durch gezieltes geistiges Gegensteuern gut und einfach überwindbar sind.


Zuallererst entsteht durch das Nichtrauchen Zeit. Jemand, der etwa 17 Zigaretten pro Tag raucht, verbringt zusammengenommen pro Jahr etwa fünf Wochen mit dem Rauchen. Man stelle sich also vor, dass plötzlich fünf Wochen im Jahr ohne jegliche Planung vorhanden sind. Man sollte also vorher wissen, was man mit dieser neu erschlossenen Zeit anfangen will. Es ist zum Beispiel wünschenswert, schon vor dem Abstinenzversuch einen genauen Plan zu erstellen, was man mit der neuen Zeit anfangen soll. Am besten ist selbstverständlich der Ersatz der unsinnigen Tätigkeit durch eine sinnvolle Tätigkeit. Tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes. Pflegen Sie sich, pflegen Sie Ihren Partner und die Familie, Freunde und Bekannte. Das nimmt Zeit in Anspruch!


Treiben Sie Sport.
Bereits in der Filmgeschichte wird körperliche Betätigung im Kampf gegen die Sucht thematisiert. Der alkoholkranke Held eines Westerns konnte früher mit dem Revolver Münzen in der Luft treffen. Als Freunde ihn um seine Hilfe bitten, kann er seine Dienste leider wegen der zittrigen Hände (Entzugssymptom) nicht mehr anbieten. Fortan schaltet der Westernheld auf Abstinenz um und schlägt zwei Wochen in körperlich schwerster Anstrengung Holz mit der Axt, um den Freunden vielleicht doch noch helfen zu können. Die Entzugserscheinungen weichen, die Hand wird schnell ruhiger und die Schiesskünste kehren wieder zurück. Suchen Sie nach Dingen, die sie immer schon machen wollten. Oft steckt auch ein geheimer Wunsch in einem, etwas nur für andere zu tun. Entdecken Sie Ihre freiwillige Ader. Übernehmen Sie zum Beispiel Aufgaben im Elternbeirat der Schule der eigenen oder anderer Kinder. Helfen Sie Armen oder Kranken, Leisten Sie Nachbarschaftshilfe, dazu haben Raucher oft nicht die Zeit.  
Gesundheitspapiere   


Medizin basiert auf Krankengeschichte. Die Papiere der eigenen Krankenakte sind im Notfall von sehr großer Wichtigkeit. Heute liegen zum Beispiel dem Notarzt viel zu selten Notfalldokumente eines Verunglückten vor. Das kostet wertvolle Zeit. Diese ist in der Medizin sehr kostbar. Patientenfax schließt seit 2003 von Berlin aus die Lücke.
Als Kunde von Patientenfax haben Sie Ihre Krankenakte immer parat. Wir erstellen für Sie Ihr persönliches Notfallpapier oder die komplette Krankenakte und halten sie aktuell. Sie rufen die Dokumente im Notfall ab.
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Eine vollständige Krankenakte ist bei Krankheitsfällen im Krankenhaus, in der Arztpraxis oder beim Notarzt wichtig für die schnelle und richtige Therapie. Im Laufe eines Menschenlebens fallen viele Gesundheitspapiere an. Diese liegen aber im Notfall selten vor. Sie liegen teils beim Hausarzt, teils bei Spezialisten, oder in mehreren Krankenhäusern verstreut. Die Verfügbarkeit ist schlecht.


Dies führt oft zur Verzögerung der Behandlung oder kann gar zur falschen Behandlung führen.


Ältere Arztbriefe oder Befunde werden nach einer gewissen Zeit von Krankenhäusern und Arztpraxen vernichtet. Deshalb sorgt Patientenfax vor. Patientenfax legt Ihre Krankenakte an und sendet sie Ihnen im Fall der Fälle zu. 24 Stunden, rund um die Uhr steht, die Akte für Sie bereit. Als Fax oder Brief, als Ganzes oder nur die aktuellen Notfalldaten.


Sie bestimmen es selbst!

 


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