|
|
Liste der Zusatzstoffe in
Tabakprodukten Klick
Sortiert nach Markennamen. Die
Zusatzsstoffe sind in abnehmender Reihenfolge ihrers Gewichts im Produkt
aufgeführt.
2004 Version der Bundesregierung der BR Deutschland
vom 03.08.2005
Link zu: Pfeifen - tabak Inhaltsstoffe - Zigaretten - tabak Inhaltsstoffe - Wasserpfeifen - tabak Inhaltsstoffe
Nikotin und Gelenkschmerz
Trotz allseits bekannter Warnungen steigt die Zahl
derer, die täglich zur Zigarette greifen stetig an. Trotz
wirtschaftlicher Krisen leisten sich nicht nur Gutverdiener und
sozial besser Gestellte einen teilweise erheblichen
Nikotinkonsum.
Aber
nicht nur wirtschaftlich gesehen und nicht nur hinsichtlich von
Lungenkrebs oder Herzinfarktgefahr ist Rauchen ein schädliches
Laster. Nur wenige wissen, dass alle Gelenke des Körpers z. B. Knie-
Hüft- Ellenbogen- und Schultergelenke, aber auch die Gelenke der
gesamten Wirbelsäule durch das Rauchen geschädigt werden. Patienten
mit Erkrankungen der Gelenke, wie Arthrose oder Rheuma und
diejenigen, die sich einer Gelenkoperation unterziehen mussten, wie
z. B. Arthroskopie oder Operationen nach Knochenbrüchen mit
Gelenkbeteiligung, sollten mit dem Rauchen schnellstmöglich
aufhören.
Jeder
kennt die zerstörerische Wirkung von dem Wirkstoff Nikotin auf das
menschliche Gefäßsystem (Nikotin ist Gefäßgift), aber nur
wenige kennen die nur
sehr einfachen Umstände des Sauerstofftransportes im Moment des
Rauchens.
Was
macht ein Raucher ?
Er
raucht am Tag meist mehr als 15 Zigaretten und verbringt mit jeder
Zigarette ca. 6 Minuten. Daraus ergibt sich eine tägliche
Zeit von 100 Minuten (entspricht etwa der Dauer eines Spieles der
Fußballnationalmannschaft, inclusive Halbzeitpause). Der Raucher übt
sein Laster jedoch nicht an einem Tag im Jahr, sondern an jedem Tag
im Jahr aus und so ergibt sich grob überschlagen bei wohlbemerkt
sehr durchschnittlichen Rauchern eine aktive Rauchzeit von insgesamt
25 Tagen pro Jahr. Man stellte sich also vor, dass man einen ganzen
Jahresurlaub im sogenannten Kettenrauchverfahren verbringt, ohne
auch nur eine Pause zu machen.
Was
heißt das für unsere Gelenke?
Die
neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse haben ergeben, dass während
das Rauchens einer Zigarette auf jeden roten Blutkörper statt 4
Sauerstoffmoleküle nur 2 Moleküle, aber zusätzlich 2 Moleküle des
Giftgases Kohlenmonoxid in die Lunge übertragen werden. Die
meisten Organe des
Körpers erhalten somit nur die
Hälfte des Sauerstoffes während der aktiven
Rauchzeit.
Alle
Gelenke des menschlichen Körpers werden aber zu großen Teilen nicht
direkt durch Blut
versorgt. Wichtige Stoffe, so auch der Sauerstoff werden durch feine
Blutgefäße an die Gelenkflüssigkeit (Synovia) übergeben. Jedes rote
Blutkörperchen gibt normaler Weise 2 seiner 4 Sauerstoffmoleküle in
die Gelenkflüssigkeit ab, bei Rauchern werden allerdings aufgrund
der schädlichen Eigenschaften des Kohlenmonoxid’s (Stickoxidul –
hochgiftig) statt 2 Sauerstoffmoleküle nur 2 Kohlenmonoxidmoleküle
in die Gelenkflüssigkeit abgegeben, so dass während der aktiven
Rauchzeit alle Körpergelenke nicht etwa die Hälfte des sonst
angebotenen Sauerstoffes bekommen, sondern gar keinen Sauerstoff und
anstelle dessen Kohlenmonoxid in die Gelenkflüssigkeit abgegeben
wird.
Diese
einfachen Fakten
zeigen, das Sauerstoff als eines der wichtigsten Energiespender des
Körpers beim Durchschnittsrauchen für etwa 25 Tage im Jahr in alle
unsere Körpergelenke gar nicht erst hinein
gelangt.
Die
besten Erfolge bei der Raucherentwöhnung zeigen sich durch die
sogenannte Hau-Ruck-Methode. Aufhören mit dem Rauchen sollte
allerdings auch langfristig von Erfolg gekrönt sein. Deshalb ist
eine gute Vorbereitung wichtig. Erfahrungsgemäß sollte ein gewisser
Reifezustand für den Tag X erreicht sein. Wichtig ist hier vor
allem, dass der Betroffenen das Gefühl hat, für den kraftaufwendigen
Schritt reif zu sein. Weiterhin hat sich gezeigt, dass ein guter
Plan für den
Ersatz des Rauchen vorliegt. Als sehr hilfreich im Kampf gegen jede
Sucht hat sich intensive körperliche Betätigung erwiesen. Bei einem
Patienten etwa, der seit langen an abnutzungsbedingten
Gelenkbeschwerden leidet, sollte vor dem Entwöhnungstag ein ganz
individuelles Sportprogramm ausgearbeitet werden. Dieses
Sportprogramm sollte den körperlichen Gegebenheiten genau angepasst
sein und dennoch eine erschöpfende sportliche Tätigkeit zulassen.
Eine gute Kontrolle durch den Sportarzt, Orthopäden oder durch evtl.
Trainer ist sinnvoll. Viel wichtiger ist jedoch bei der Frage
“welcher Sport kommt für mich in Frage?“, den Spaßfaktor zu bedenken.
Nur wirklich leidenschaftlich ausgeübter Sport wird langfristig und
regelmäßig (täglich) ausgeübt. Und genau der Fakt der ständigen
sportlichen Betätigung mit zunehmender Leistungssteigerung und Spaß
an der Verbesserung der Leistungsfähigkeit garantieren einen
langfristigen Abstand von der Droge Nikotin und eine schnell
eintretende Besserung der
Gelenksbeschwerden.
Oh no - Schwanger und
Rauchen.
Die
meisten Frauen sehen es als Glücksfall an. Sie sind schwanger. Und
wegen des Babys in ihrem Bauch müssen sie sich das Rauchen
abgewöhnen. Die jungen Frauen haben schließlich einen Grund mehr als
die Männer, das Rauchen einfürallemal aufzugeben.
Muss sich
eine junge Raucherin das Rauchen abgewöhnen, wenn sie feststellt,
sie ist schwanger?
Ja.
Warum muß sie sich das Rauchen
abgewöhnen? |
|
|
|
|
Die ersten beiden Gründe
hier!
Erstens:
Nikotin ist giftig. Das Gift schadet zwar auch der Mutter
aber in viel stärkerem Maße dem Kind.
Zweitens:
Jede Mutter hat in ihrem Blut
Sauerstofftransporter. Diese nehmen in der Lunge jeder 4
Sauerstoffteilchen beim Atmen auf. Dann bringen sie den Sauerstoff
zu den Organen. Die Organe setzen mit dem Sauerstoff lebenswichtige
Energie frei. Der Sauerstoff wird vom Körper g e a t m e t.
Wenn man über die Lungen keine Luft holt erstickt man.
Beim rauchen erstickt man halb. Statt 4 Sauerstoffteilchen nimmt
man beim Rauchen nur 2 Sauerstoff und 2 Kohlenmonoxid-Teilchen auf.
Kohlenmonoxid ist ein sehr starkes Gift. Es entsteht beim Verbrennen
von Tabak. Der Sauerstofftransporter bringt bei einer rauchenden
Schwangeren Frau 2 Sauerstoff und 2 Stickstoffteilchen zum Baby an
den Mutterkuchen.
Dort treffen sich Babys Blut und das Blut
der Mutter. Dort werden alle lebensnotwendigen Stoffe von der Mutter
auf das Blut des Babys übergeben. Wenn der Sauerstofftarnsporter
(Hämoglobin) am Mutterkuchen ankommt, übergibt er normalerweise alle
4 Sauerstoffteilchen an das Blut des Babys. Wenn die Mutter raucht,
kommen aber nur 2 Sauerstoffteilchen an. Und zwei toxische
Kohlenmonoxid-Teilchen.
Tatsache ist, daß das Baby jetzt auf
einen Transporter nicht mal 2 Sauerstoffteilchen auflädt. Es
lädt gar kein Sauerstoff auf. Das Giftgas ist nämlich
so energiegeladen, daß es den Sauerstoff ganz und gar verdrängt. Die
Babys haben, wenn die Mutter raucht, statt 4 Sauerstoffteilchen
(frische Luft) beim Rauchen 4 Kohlenmonoxyd-Teilchen (Giftgas) auf
den Bluttransportern. Man kann sagen, das Baby hat Atemnot. Das
ungeborene Baby droht beim Rauchen zu ersticken.
Praktisch
gibt es Hinweise darauf, daß ein Baby von einer Raucherin in der
körperlichen Entwicklung Nachteile hat. Untersuchungen haben zum
Beispiel gezeigt, daß der Kopfumfang deutlich kleiner ist, als der
von Kindern nichtrauchender Mütter.
|
|
|
|
|
Gewöhenen Sie es
sich ab. Es ist nicht schwer.
Was ist Sucht?
Rauchen zählt zu den so genannten Softdrogen. Gibt es
Softdrogen? Diese Bezeichnung führt in die Irre. Raucher die sich
das rauchen abgewöhnen wollen wissen, Nikotin ist keine Softdroge!
Definition Sucht: umgangssprachl. Bez. für Abhängigkeit ©
1998 Walter de Gruyter GmbH & Co (Hunnius &
Pschyrembel)
Sucht: krankhafter Zustand der pharmakologischen
Abhängigkeit. (Das Wort Sucht kommt nicht von suchen, sondern siech
(krank) sein. Das althochdeutsche Suht bedeutet Krankheit.) Man
unterscheidet (WHO 1964) folgende Abhängigkeits-Typen: 1.
Überwiegend psychische Abhängigkeit bei Cannabis-, Halluzinogen- (s.
unter Psychopharmaka) u. Amphetamintyp; 2. physische u.
psychische Abhängigkeit bei den starken Analgetika* (Morphintyp) u.
der Gruppe Alkohol/Barbiturate/Tranquillantien (Alkohol-,
Barbiturattyp).
Ferner wird zwischen folgenden Abstufungen
unterschieden:
1. (Arzneimittel-)Sucht (drug addiction) ist
ein Zustand periodischer od. chronischer Vergiftung, der durch
wiederholte Zufuhr eines natürlichen od. synthetischen, psychotrop
das Seelenleben verändernd wirkenden Arzneimittels ausgelöst wird.
Charakteristisch sind: a) der Zwang, diesen Stoff immer wieder
einzunehmen u. sich ihn mit allen Mitteln zu verschaffen
(Versklavung); b) die Tendenz, die Dosis zu steigern
(Toleranz); c) die psychische od. physische Abhängigkeit von der
Wirkung des Stoffes. Folge: bei Entzug Abstinenzerscheinungen; d)
Defekte, die sowohl f. das Einzelindividuum sozial u. gesundheitlich
als auch f. die Gesellschaft eine hohe Gefährdung
darstellen;
2. Arzneimittelgewöhnung (drug habituation) ist
ein Zustand, der sich durch wiederholte Anwendung eines (psychotrop
wirkenden) Arzneimittels ergibt. Charakteristisch sind: a) der
Wunsch (aber nicht der Zwang), den betreffenden Stoff weiter
einzunehmen (um dadurch in einen euphorischen Zustand zu
gelangen); b) eine geringe od. keine Tendenz zur Steigerung der
Dosis; c) eine psychische Abhängigkeit von den Wirkungen des
Stoffes, aber ein Fehlen einer physischen Abhängigkeit. Folge: bei
Entzug keine physiologischen Abstinenzerscheinungen (z.B.
Nicotin); d) falls Schädigungen auftreten, treffen diese
nur das Individuum.
3. Arzneimittelmißbrauch:
zweckentfremdeter Gebrauch einer (psychotrop) wirkenden od.
übermäßiger Gebrauch einer Substanz. Das trifft zu, wenn: a) ein
ärztlich verschriebenes Medikament in überhöhter Dosis od. zu nicht
beabsichtigten Zwecken Verw. findet; b) ohne medizinische
Notwendigkeit (Experiment od. um sich in einen Rauschzustand zu
versetzen) Medikamente eingenommen werden; c) psychotrop wirkende
Substanzen, die f. den Konsum ungeeignet sind (z.B. Lösungsmittel),
verwendet werden od. wenn Genußmittel in einer Art u. Weise
konsumiert werden, die den Menschen schädigt.Mißbrauch ist noch
keine Sucht. Aus fortgesetztem Mißbrauch kann sich eine Abhängigkeit
entwickeln. Besonders suchtgefährdet sind seelich labile,
kontaktarme, von Minderwertigkeitsgefühlen belastete u. vereinsamte
Menschen; auslösende Momente können dann in der Umgebung liegen
(Familiengeschichte, berufliche Probleme, andere
Persönlichkeitskrisen).
Suchtkriterien bei Nikotinsucht:
1.
zwanghafter Drang zum Nikotingenuss
2. Bewusstsein über
die Schädlichkeit des Rauchens 3. häufige Versuche, des rauchen
zu reduzieren oder aufzugeben ohne, den gewünschten Effekt zu
erzielen 4. zeitweiser Verlust der Kontrolle über Häufigkeit und
Intensität des Rauchens 5. ungebremster Konsum trotz auftreten
von offensichtlicher Körperschädigung (Husten, Kurzatmigkeit,
Kopfschmerzen…) 6. körperliche Entzugserscheinungen wenn
Rauchpausen stattgefunden haben (langer Nichtraucher-Flug) 7.
Rauchen zur Bekämpfung der
Entzugserscheinungen
Entzugserscheinungen: Erhöhter Pulsschlag.
Konzentrationsschwierigkeiten, vermehrter Appetit, Gewichtszunahme,
Problemintoleranz, Aggressivität, Gereiztheit, vermehrtes Schwitzen,
Schlaflosigkeit usw.
Die Erfahrungen lehren, dass zum
Beispiel die Gewichtszunahme bei Raucherentwöhnung eine
vorübergehende Erscheinung ist. Sämtliche Entzugserscheinungen
treten nach ca. drei bis vier Wochen ohne Nikotinkonsum in den
Hintergrund. Das Verlangen, in bestimmten Situationen zu rauchen,
ist dagegen noch viele Jahre vorhanden. Hierbei handelt es sich
jedoch um kurzzeitige Ausbrüche des Verlangens, welche durch
gezieltes geistiges Gegensteuern gut und einfach überwindbar
sind.
Zuallererst entsteht durch das Nichtrauchen
Zeit. Jemand, der etwa 17 Zigaretten pro Tag raucht, verbringt
zusammengenommen pro Jahr etwa fünf Wochen mit dem Rauchen. Man
stelle sich also vor, dass plötzlich fünf Wochen im Jahr ohne
jegliche Planung vorhanden sind. Man sollte also vorher wissen, was
man mit dieser neu erschlossenen Zeit anfangen will. Es ist zum
Beispiel wünschenswert, schon vor dem Abstinenzversuch einen genauen
Plan zu erstellen, was man mit der neuen Zeit anfangen
soll. Am besten ist
selbstverständlich der Ersatz der unsinnigen Tätigkeit durch eine
sinnvolle Tätigkeit.
Tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes.
Pflegen Sie sich, pflegen Sie Ihren Partner und die Familie, Freunde
und Bekannte. Das nimmt Zeit in Anspruch!
Treiben Sie Sport.
Bereits in der Filmgeschichte wird körperliche Betätigung im Kampf
gegen die Sucht thematisiert. Der alkoholkranke Held eines Westerns
konnte früher mit dem Revolver Münzen in der Luft treffen. Als
Freunde ihn um seine Hilfe bitten, kann er seine Dienste leider
wegen der zittrigen Hände (Entzugssymptom) nicht mehr anbieten.
Fortan schaltet der Westernheld auf Abstinenz um und schlägt zwei
Wochen in körperlich schwerster Anstrengung Holz mit der Axt, um den
Freunden vielleicht doch noch helfen zu können. Die
Entzugserscheinungen weichen, die Hand wird schnell ruhiger und die
Schiesskünste kehren wieder zurück.
Suchen Sie nach Dingen,
die sie immer schon machen wollten. Oft steckt auch ein geheimer
Wunsch in einem, etwas nur für andere zu tun. Entdecken Sie Ihre
freiwillige Ader. Übernehmen Sie zum Beispiel Aufgaben im
Elternbeirat der Schule der eigenen oder anderer Kinder. Helfen Sie
Armen oder Kranken, Leisten Sie Nachbarschaftshilfe, dazu haben
Raucher oft nicht die
Zeit. |
|
|
|
|
|
Atmen ist
Leben.
Ein Mensch mit besonders schwerer
Atmung ist der alteingesessene Raucher.
Der gesunde
Mensch atmet etwa 12 mal in der Minute. Dabei tauscht er
jeweils 500ml Frischluft gegen verbrauchte Luft aus. In der
Lunge sind aber ständig über 5 Liter eines Gasgemisches aus
u.a. Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid. Beim Rauchen
kommt es also zur "Verunreinigung" der in der Lunge
befindlichen Gase. Die im Zigarettenqualm enthaltenen Giftgase
(z.B. Kohlenmonoxyd) werden wegen ihrer chemischen
Eigenschaften aber besonders gut in der Lunge in das Blut
abgegeben. Das Giftgas überholt also den lebenswichtigen
Sauerstoff in der Lunge und verdrängt ihn.
Im
Folgenden möchten wir auf die folgenden Fragen
eingehen:
1. Was macht der Qualm mit der
Lunge?
2. Wird jeder Raucher Lungenkrank?
3. Ist
Lungenkrebs heilbar?
4. Welche anderen Krankheiten gibt
es bei Rauchern?
5. Warum husten
Raucher? |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Zeit
der Faktor mit
Unterbelichtung-
Pfx bringt
Licht ins Dunkle
Rauchen kostet Zeit. Wenn ich mit dem Rauchen
aufhören will muß ich wissen, was ich mit der Zeit mache, die ich
gewinne. Sonst verliere ich den Versuch in einem
Rückfall.
Zusammengenommen raucht der Raucher
durchschnittlich 3 Stunden am Tag ununterbrochen. Das entspricht
in einem Jahr einer Zeit von 5 Wochen, die der Raucher rund um die
Uhr an der Zigarette ziehend verbringt. 5 Wochen Tag und Nacht
rauchen in jedem Jahr. Das klingt schädlich.
Er tut
sein Laster dabei entgegen der allgemeinen Meinung sehr
konzentriert. Er kann kaum etwas anderes tun. Oft sagen sich
Raucher, sie können sich beim Rauchakt ganz besonders gut auf die
Arbeit konzentrieren, ja sie können sich ohne Zigarette garnicht
mehr auf die Arbeit konzentrieren. Die Wirklichkeit sieht anders
aus. Eigene Studien haben herausgefunden, dass jedewede Tätigkeit
beim Rauchen schlechter (z. B. inkorrektes und zu langsames
Schreiben eines Diktates bei einer Sekretärin) ausgeführt wird, als
ohne Zigarette in der Hand.
Patientenfax schlägt vor:
Suchen Sie sich eine Ersatzbeschäftigung.
Am besten ist
selbstverständlich der Ersatz der unsinnigen Tätigkeit durch eine
sinnvolle Tätigkeit.
Tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes.
Pflegen Sie sich, pflegen Sie Ihren Partner und die Familie, Freunde
und Bekannte. Das nimmt Zeit in Anspruch!
Treiben Sie Sport.
Bereits in der Filmgeschichte wird körperliche Betätigung im Kampf
gegen die Sucht thematisiert. Der alkoholkranke Held eines Westerns
konnte früher mit dem Revolver Münzen in der Luft treffen. Als
Freunde ihn um seine Hilfe bitten, kann er seine Dienste leider
wegen der zittrigen Hände (Entzugssymptom) nicht mehr anbieten.
Fortan schaltet der Westernheld auf Abstinenz um und schlägt zwei
Wochen in körperlich schwerster Anstrengung Holz mit der Axt, um den
Freunden vielleicht doch noch helfen zu können. Die
Entzugserscheinungen weichen, die Hand wird schnell ruhiger und die
Schiesskünste kehren wieder zurück.
Suchen Sie nach
Dingen, die sie immer schon machen wollten. Oft steckt auch ein
geheimer Wunsch in einem, etwas nur für andere zu tun. Entdecken Sie
Ihre freiwillige Ader. Übernehmen Sie zum Beispiel Aufgaben im
Elternbeirat der Schule der eigenen oder anderer Kinder. Helfen Sie
Armen oder Kranken, Leisten Sie Nachbarschaftshilfe, dazu haben
Raucher oft nicht die Zeit. |
|
|
|
|
Die
Nikotinsucht hat viele Nachteile. Sehr gut bekannt sind das erhöhte
Krebsrisiko und der schlechte Atem.
PATIENTENFAX will
aber seine Leser nicht zur Abstinenz bringen, damit sie besser
aus dem Mund riechen oder lediglich selbst gesund
sind. PATIENTENFAX will zeigen, daß Rauchen von Tabak auch
gesellschaftlich ungesund ist. Es begünstigt auch eine neue
Regierungsform in der sog. ersten Welt. Die Diktatur der
Reglosigkeit.
Nur wenige schaffen es, ihren Charakter vor
Ihrem so genannten Inneren Schweinehund zu retten. Die Folge ist
eine gewisse Reglosigkeit und Immobilität.
Wer dies
überwindet besiegt die Sucht.
Oft ist Sport oder die simple
Muskelbetätigung die einzige Hilfe gegen die Sucht. In die Lücke vom
Laster sollte außer Bewegung und gesundes Leben auch eine Portion
Idee.
Was fange ich mit der
gewonnenen Zeit an?
Wie groß ist ihre Sucht?
Ob Rambo Methode oder durchhalten
im stillen Kämmerlein-wer sich vom Nikotin befreien will, muss
jahrelang eingefahreneVerhaltensmuster durchbrechen.
Mehr
Menschen als wir denken schaffen sich mit der Hau Ruck-Methode das
Laster vom Leib. Manche probieren es immer wieder und kommen über
ein paar Tage Abstinenz nicht hinaus. Hier ist ein Test mit dem
sie die Erfolgschancen ausloten können.
Test
für Raucher (nach Fagerstroem)
|
|
|
|
|
Beantworten Sie die 6 Fragen. Versuchen Sie ehrlich zu
antworten.
Frage 1 /
6:Wann nach dem Aufwachen rauchen Sie Ihre erste
Zigarette?
a. nach 60 Minuten b. innerhalb von 31 - 60
Minuten c. innerhalb von 6 - 30 Minuten d. innerhalb von 5
Minuten
Frage 2 /
6:Finden Sie es schwierig, an Orten, an denen das Rauchen
verboten ist, das Rauchen sein zu
lassen?
Ja Nein
Frage 3 / 6:Auf welche Zigarette würden Sie nicht
verzichten wollen?
a. auf die erste am
Morgen b. auf andere
Frage 4 / 6:Wieviele Zigaretten rauchen Sie im
Allgemeinen pro Tag?
a. Bis 10 b. 11-20 c.
21-30 d. mehr als 30
Frage 5 / 6:Rauchen Sie am frühen Morgen im
Allgemeinen mehr als am Rest des
Tages?
Ja Nein
Frage 6 / 6:Kommt es vor, dass Sie rauchen, wenn
Sie krank sind und tagsüber im Bett bleiben
müssen?
Ja Nein
Nun zählen Sie
nach dem folgenden Schema Ihre erreichten Punkte zusammen und lesen
Sie die Anmerkungen zu Ihrem Suchtstadium. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die
Auflösung des Sucht-Quizz
Frage 1
Antwort a.: 0
Punkte Antwort b.: 1 Punkte Antwort c.: 2
Punkte Antwort d.: 3 Punkte
Frage
2
Antwort ja: 1
Punkt Antwort nein: 0
Punkte
Frage 3
Antwort a.: 1
Punkt Antwort b.: 0 Punkte
Frage
4
Antwort a.: 0 Punkte Antwort b.: 1
Punkte Antwort c.: 2 Punkte Antwort d.: 3
Punkte
Frage 5
Antwort a.: 1
Punkt Antwort b.: 0 Punkte
Frage
6
Antwort a.: 1 Punkt Antwort b.: 0
Punkte |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
9 - 10
Punkte: Sie sind nach Nikotin süchtig und sich darüber voll
im Klaren. Das Erreichen eines realen Bewußtseins über die missliche
Situation gilt als beste Ausgangssituation für den "kalten
Entzug".
5 - 8 Punkte Mäßig-starke Abhängigkeit, der
Rückweg ist noch nicht verstellt, aber Sie sind bereits auf dem Weg
in die Königsklasse der Nikotinsucht. Machen Sie sich einen Plan,
wie Sie sich und den Nikotinkonsum in Zukunft sehen.
1
- 4 Punkte Geringe Sucht. Es liegen bereits Zeichen einer
glasklaren Nikotin-Abhängigkeit vor. Versuchen Sie Ihren Konsum
einzudämmen. Am besten ist es für Sie das Rauchen sofort
aufzugeben.
0 Punkte: Keine Sucht. Achten Sie auf
sich! Nikotin ist in kleinen Mengen durchaus tückisch.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Grenzen. Patientenfax hat
Grenzen. Wir können nur Aufnahmeanträge von Personen entgegennehmen, die
unser Faxabruf-training absolviert haben. Dies hilft uns, einzuschätzen,
ob Sie oder Angehörige in einem Notfall in der Lage sind, mit dem Faxabruf
umzugehen. Anrufen, Password und Kundennummer zur Identifikation eingeben
und die Zielfaxnummer eingeben, kann für manche Menschen eine zu große
Hürde sein. Auch wenn Sie das System beherrschen, üben Sie mindestens
einmal jahrlich:
Training. Rufen
sie einfach das Trainingsblatt ab und senden Sie es uns per Fax zu.
Der Faxabruf
für das Trainingsblatt ist kostenlos.
Rufen sie
030 500 190 54 an, das Ansagemenü
meldet sich Kundennummer 1116 eingeben Passwort 11111
eingeben Auswahl 1 eingeben Faxnummer angeben Ansagetext
verfolgen, mit 1 bestätigen, auflegen. Unser System sendet
Ihnen das Trainingsfax kostenlos zu.
Sie können sich an uns wenden:
Kontaktformular + IMPRESSUM: hier klicken
Not-Hotline: +49 174 18 79 0 71
e - mail: dr-ritzow@patientenfax.de |
|
| |