|
Die Abnutzung von Knorpel im
Gelenk wird als Arthrose bezeichnet. Die Arthrose im Knie
heißt Gonarthrose. Die Erkrankung umfaßt Beschwerden, die durch den
übermäßigen Verschleiß des Knorpels im Gelenk bedingt sind. Gesunder
Knorpel befindet sich normalerweise in jedem Gelenk des Menschen. Er
puffert die mechanische Belastung bei Bewegung und Belastung, bei
Sport und Unfällen ab und schützt das Gelenk und die Knochen vor
Schäden. Wenn der Knorpel geschädigt ist, kann er sich oft nicht
schadlos wieder herstellen. Die Regeneration des Gelenkknorpels ist
für den Körper eine der schwierigsten Aktionen. Meist kommt nur eine
Hilfsknorpelbildung als Reparatur zustande (Faserknorpel statt des
sog. Hyalinen Knorpels).
Oft kommt es bei zunehmendem Alter zum
Verschleiß im Gelenk. Ragt dieser über den dem Alter entsprechenden
Maß hinaus, spricht man von Arthrose.
Symptome
Die Arthrose ist von
milden bis mäßigen Schmerzen vor allem bei den ersten Schritten am
Tag geprägt (Walk through Phänomen). Es kann aber auch zu akuten
Schwellungen des betroffenen Gelenkes und stärksten Schmerzzuständen
selbst in Ruhiglagerung des Gelenkes kommen. Dieser Zustand
entspricht der sog. aktivierten Arthrose. Jede Arthrose neigt zu
immerwiederkehrenden Aktivierungszuständen. Der Auslöser für den
Übergandg der ruhenden in die aktivierte Arthrose (Entzündung) ist
oft garnicht dramatisch. Mancher hat plötzlich ein entzündetes,
stark schmerzendes Knie bekommen, ohne übermäßige Belastungen gehabt
zu haben.
Auslöser
Der körper
Arbeitet gegen die Arthrose an und versucht mit eigenen Mitteln den
normalen Betrieb des Gelenkes aufrecht zu erhalten (Hormone,
Nervenhemmung, Endorphine, Reparatur). Die Menge der
biologischen Gegenmaßnahmen gegen die Arthrose ist vom Zustand des
Menschen abhängig. Gehts ihm gut, schmerzt nichts und es kommt auch
nicht zur Entzündung und Aktivierung im Gelenk. ist der Mensch
"angeknockt", hat er psychische oder physische Überlastungsfaktoren,
dann kommt es häufiger zum Zusammenbruch der körpereigenen Abwehr
und der Körper schaltet um auf Ruhe und das Gelenk entzündet sich
und kann wegen der starken Schmerzen keine Belastungen mehr ertragen. Die
Krankheit ufert aus.
Unfall -
Arthrose -
Präarthrose
Wenn sich jemand einen
Knochenbruch am Knie zuzieht, kann das schwere Folgen haben. Heilen
die Knochen zum Beispiel am Schienbeinkopf und unter dessen
Gelenkfläche schief zusammen, führt das nach Jahren zur verfrühten
Gelenksabnutzung. Man spricht von der posttraumatischen Arthrose.
Dies ist der Folgezustand der Präarthrose, also der Vorstufe der
Arthrose durch schlecht verheilte Gelenke nach z. B. einem
Unfall.
Knie - Arthrose von innen
Die Abnutzung des Kniegelenkes beginnt erst
schleichend und ist später oft zügig und über wenige
Monate hinweg schnell fortgeschritten. Zunächst weicht der
Knorpel auf (Chondromalazie I°). Er verliert Festigkeit und die
Elastizität. Es kommt zu Schäden im Mikrobereich. Eine wichtige und
sehr zarte Schicht auf dem Knorpel geht kaputt. Sie ist nach den
neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entscheidend für die Integrität der hyalinen Knorpelfeinstruktur. Dann geht es oft
sehr schnell. Die Schichtdicke des Knorpels dünnt aus und
der Abrieb schwimmt in der Gelenkflüssigkeit (Detritus).
Chondromalazie II°, Diese radiergummiartigen Abriebsplitter des Knorpels im Gelenkwasser überfordern die Schleimhautkapsel
des Gelenkes. Dort versucht der Körper Trümmer über das Blut
abzutransportieren. Das schaffen die feinen Blutgefäße der Schleimhautgelenkkapsel aber
nicht gut und es kommt zur schmerzhaften
Schleimhautentzündung. Der normale Abbau der Gelenkschmiere erschwert sich an diesem
Ort. Das Gelenkwasser wird für den engen Glenkraum viel zu
viel und verliert seine
schmierkraft. Bei schlimmerer Abnutzung (Chondromalazie III-IV°)
kommt es zur starken Reaktion des Knochens unter
dem Knorpel. Der Knochen lagert feste Calzium/Phosphatkristalle an, um
dem durch die Schwächung des Pufferknorpels gewachsenen mechanischen
Druck auf den Knochen entgegenzuwirken. Der
Quell der Ernährung des Knorpels wird durch
diese Schicht aus Kalk unterbrochen. Viele Näherstoffe gelangen via Knochenschicht zum
Knorpel. All das führt in die Sackgasse der
aktivierten Arthrose.
Behandlung: Orthopäde vs.
Arthrose
Der Orthopäde will
schnell und ohne lange Phasen der Ruhigstellung des
Gelenkes die Gelenkfunktion möglichst voll wieder herstellen.
Die Patienten kommen meist zu ihm, wenn bereits eine starke
Entzündung im Gelenk vorliegt. Sie haben bereits viel getan, um sich
selber zu helfen. Gerne werden Kälte und Verbände oder
auch schmerzmittel verwendet. Der Orthopäde untersucht und notiert
den Stand der Dinge (auch für später und für komplizierte verläufe
wichtig). Dann bekämpft er mit einem ganzen Arsenal von Therapien
den Schmerz und die Entzündung. Manchmal stellt er das Gelenk ruhig
(sehr selten). oft komen Spritzen (Injektionsbehandlung) zur
Anwendung. Mit Kortison-haltigen Mitteln soll die überschießende
Entzündung gestoppt werden. Gegen den Schmerz werden sog. NSAR als
Tablette eingesetzt. Und zum Schluß spritzt der Orthopäde auch des
öfteren Knorpelflüssigkeit (Hyaluronpräparate mit hoher Viskosität
und langer Gelenkverweildauer) in das Gelenk. Dadurch kann das
Gelenkwasser wieder auf das normale oder sogar übernormale Maß
schmierfähig gemacht werden. Damit versetzt man den Patienten mit
seiner Arthrose wieder zurück in die nicht aktive Arthroseform.
Damit kann man sich trotz Arthrose wieder gesund fühlen und
sich wieder normal belasten. Klappt das nicht kann eine Arthroskopie
gut sein.
Der kleinst mögliche
Eingriff am Gelenk ist eine Spiegelung „Arthroskopie“ des
Kniegelenkes bei der durch mindestens zwei kleine Schnitte ein
Zugang zu dem Kniegelenk geschaffen wird.
Kniespiegelung bei
Arthrose
Durch diese sog. Schlüssellochoperation
sind fast alle
notwendigen Operationsschritte durchführbar ohne das Kniegelenk
weiter zu traumatisieren oder gar ganz zu öffnen. Der Operateur
führt meistens zwei Kanülen in das Kniegelenk ein. Über die eine
wird Licht und Wasser in das Kniegelenk hinein gegeben. Über die
andere Kanüle kann ein Arbeitsinstrument, wie Häkchen oder Fasszange
und Fräsen zur Knorpelglättung etc. eingeführt
werden.
Nachdem in den 80 ziger Jahren oft noch der
ganze Meniskus aus dem Kniegelenk entfernt wurde, ist dies heute
nicht mehr notwendig.
Nur die zerschlissenen/eingerissenen
Meniskusteile werden geglättet bzw. herausgeschnitten. Gleichzeitig
kann bei einer Arthroskopie das gesamte Kniegelenk sehr gut vom
orthopädischen Chirurg inspiziert und beurteilt werden und evtl.
übersehende Schäden oder für das MRT (Magnet – Resonanz - Tomogramm) nicht erkennbare
Schäden des Kniegelenkes können direkt diagnostiziert und behandelt
werden.
Der
Meniskus
Die Menisken sind halbmondförmige Knorpelscheiben, die
zwischen Ober- und Unterschenkel gelagert sind, um Stöße im
Sinne einer Stoßdämpfung aufnehmen zu können.
Dies schützt den Gelenkknorpel. Überdies sorgen die
Menisken auch für eine bessere Verteilung der
"Gelenkschmiere".
Bei den Menisken kann man akute, durch
große Krafteinwirkung verursachte Schäden von degenerativen, also
"verschleißbedingten" Schäden trennen. Als akute Verletzungsursache
kann auch wieder ein Kniegelenkverdrehtrauma z.B. beim Skifahren
oder anderen Sportarten dienen, ähnlich den Verletzungsarten des
vorderen Kreuzbandes. Ein völlig unbeschädigter und unverbrauchter
Meniskus hat eine ganz glatte Oberfläche und ist milchig trüb. Nach
jahrelangem Dienst im Knie entstehen Mikrorisse.Sind
genügend kleine Risse vorhanden, reicht eine relativ geringe Kraft,
um den Meniskus so zu schädigen, dass sich die kleinen Risse zu
einem großen verbinden. Dann ist der Meniskus reif für eine
Operation.
Bei Meniskusrissen und Abnutzung des Knorpels im Knie
entstehen oft frei im Gelenk schwimmende
Trümmerteile. Diesekönnen ihrerseits den sehr empfindlichen
noch gesunden Gelenkknorpel schädigen. Schlimmstenfalls kann dieser
Prozeß über längere Zeiträume auch zu einer Arthrose führen
(Knorpelabnutzung).
Im akuten Fall zeichnet sich der Meniskusriss durch einen
intensiven Gelenkschmerz aus, das Gelenk ist nicht frei beweglich
und kann sogar blockieren. Der Schmerz lässt sich bei einem
Meniskusriss in den meisten Fällen sehr gut lokalisieren, und zwar
im Bereich des sog.
Gelenkspalts.
Das MRT-Bild zeigt einen Horizontal- oder Schrägriss im
Hinterhorn des Innenmeniskus mit Synovitis und Erguss. Ein gesunder
Meniskus zeichnet sich durch ein durchweg schwarzes Dreieck aus. Der
MRT- Befund kann zu kleinen Teilen aber auch Fehlinformationen
enthalten. Deshalb muss der Befund u. a. immer eng mit dem
klinischen Untersuchungsbefund des Kniegelenkes gesehen und bewertet
werden.
Bei der
Arthroskopie ist anzustreben, so viel wie möglich gesundes
Meniskusgewebe für die Zukunft zu erhalten. Die Sanierung des
Meniskusschadens ist möglichst bald anzustreben und besteht meistens
in der Begradigung bestehender Risse oder bei bestimmten Rissformen
in der Naht des Meniskus.
Grundsätzlich bestehen diese zwei
Möglichkeiten gerissene Menisken zu
behandeln:
Geeignete Risse kann man per Naht oder mit
speziellen Stiften und/oder Schrauben reparieren, in andern Fällen
muss das abgerissene Stück entfernt werden, vor allem wenn sich der
Riss in der nichtdurchbluteten Zone des Meniskus befindet.
Selbstverständlich wird der Meniskusreparatur,
wann immer möglich, der Vorzug gegeben.
Neue Möglichkeiten zum Reparieren von Rissen:
Neben den bereits erwähnten Meniskusnähten und Klammern wurden in
letzter Zeit zahlreiche neue technische Möglichkeiten zur
Wiederherstellung von Meniskusrissen entwickelt. Zwei der jüngsten
Entwicklungen sind der sogenannte Doppelpfeil, wobei eine Naht die
beiden Pfeile verbindet.
Meniskustransplantationen:
Bei jüngeren Patienten,
besonders wenn noch keine durch Arthrose bedingte Abnutzung oder
Rissschaden vorliegt, kann die Verpflanzung eines Spendermeniskus
von einer speziellen Gewebebank in Erwägung gezogen werden. In den
USA sind derartige Spendermenisken vor allem von der Firma
Cryolife erhältlich, in Europa von einer Tochtergesellschaft,
der Eurotransplant in den Niederlanden. Diese (menschlichen)
Ersatzgewebe sind unter der Bezeichnung "Allografts" bekannt. Sie
können mit Hilfe einer minimalinvasiven arthroskopischen Technik
eingepflanzt werden, und die bisher erzielten Ergebnisse sind sehr
ermutigend. Der transplantierte Meniskus wird mit anhängenden
Knochenstiften versenkt und die Peripherie mit arthroskopisch
gesetzten Meniskusnähten fixiert .
Die Gefahr einer
Krankheitsübertragung
ist gering. Sofern der verpflanzte Meniskus vom Körper des Patienten
in den ersten Jahren nicht abgestoßen wird, hat das Knie wesentlich
bessere Aussichten, eine Arthroseentstehung zu vermeiden. Das
Collagen Meniskus Implantat (CMI) eine neue Behandlung zur
Erneuerung von verlorenem Meniskusgewebe.
Vor der Operation werden mit jeden Patienten
neben den allgemeinen Operationsrisiken die speziell für die
Kniespiegelung zutreffenden Risiken besprochen
hier einige Spezielle Risiken:
Rezidiv
Wiederauftreten von
meniskusbedingten Kniereizzuständen und Knieschmerzen (Rezidiv).
Das Wiederauftreten von Schmerzen nach der Operation ist auch durch
nochmalige Traumatisierung, durch Überlastung oder
Abnutzungsprozesse im
Kniegelenk möglich. Häufig ist eine nochmalige Arthroskopie
notwendig. Weiterhin kann es sein, dass zum Zeitpunkt der
Kniespiegelung vorhandene Schädigungen für den Operateur nicht
erkennbar waren (z. B. versteckte Schädigung der
Meniskusrückseite).
Lagerungsschäden
Während der Operation wird das
Kniegelenk stabil gelagert und mit einer sog. Blutsperrenmanschette
versehen. Hierdurch kann es zu Druckschädigung des kniegelenksnahen
Oberschenkels kommen. Meist erholen sich nach einigen Wochen bis
Monaten druckgeschädigte Nerven und Muskelfasern von selbst
oder in Begleitung von bereits milden therapeutischen Maßnahmen.
Weiterhin können Schädigungen, insbesondere des
Wadenbein-nerven (Nervus fibularis) eintreten. Weichteilschmerzen im
Bereich der Muskulatur und der Muskelansätze durch Lagerung sind
meist nur von sehr kurzer Dauer. Selbst schwere Druckschädigungen
des Nervus fibularis können im Zeitraum von Wochen und Monaten
wieder deutliche Besserung erfahren. Insbesondere Muskelschwäche der
Fußheber können sich bessern. In sehr seltenen Fällen kann es auch
zu nicht mehr rückgängigzumachenden Schädigungen des Nervens kommen.
Kniegelenksinfektion nach der Arthroskopie
Sonst sehr harmlose Bakterien im Gelenk verursachen schon in
kleiner Zahl eine Infektion des Kniegelenkes, wenn sie während
oder nach der Operation in das Gelenk geraten.
Sterilität und höchster Sauberkeitsstandard kann auch heute
leider nicht "tausendprozentig" verhindern, daß nach einer
Arthroskopie eine Infektion auftritt.
Das Gelenk ist nach der Operation in seiner Abwehrkraft
geschwächt. Flüssigkeitsansammlungen (Wundwasser, Gelenkerguß)
treten nach Operationen häufig auf. Auch trotz der ins Knie
eingelegten Drainagen (kleine Silikonschläuche zum Entfernen von
Flüssigkeiten aus dem Gelenk), bilden diese
Flüssigkeitsansammlungen einen für Bakterien idealen Zufluchtsort
vor dem Abwehrsystem des Menschen im Blut (Abwehrzellen). Nun
vermehren sich die Bakterien und können oft nicht ohne eine erneute
Operation aus dem Knie eleminiert werden.
Wie kommen die Bakterien ins Knie?
Weiß ich auch nicht, sagt der Doktor gerne...,
Es kommen zwei Wege infrage. Erstens der direkte, also
das Einschleppen der Bakterien während der Operation und zweitens
über das Blut. Bakterien kommen in unserem Blut häufiger vor als man
früher annahm. Dieses Phänomen nennt man transiente Bakteriämie.
Schleimhäute in der Nase oder im Mund sind auch bei
gesunden Menschen zeitweise "nicht ganz dicht", was den Schutz
vor Bakterien angeht. Deshalb ist es normal, wenn sich in der
Blutbahn hin und wieder bis zur Eliminierung durch die Körperabwehr
einige Bakterien in unserer Blutbahn tummeln. Das kann aber bei
einem frisch arthroskopierten Knie fatal enden.
Ist eine Infektion im Knie fatal? Was
passiert?
Eine Infektion ist schlecht. Sie muß schnell erkannt und
konsequent behandelt werden. Dann sind die Chancen sehr gut
ohne schwere Dauerschäden. Solche drohen. Eine schwere und
eine verschleppte Infektion kann eine sog. Präarthrose bedeuten. D.
h. es wird sich wegen der Infektion im Verlauf des Lebens
schneller und früher eine Arthrose einstellen als bei
einem normalen Verlauf nach der Arthroskopie.
Standardbehandlung ist eine erneute Arthroskopie. Hierbei
erfolgt vor der Spülung und teilweisen Entfernung der mit Bakterien
besiedelten Gelenkschleimhaut eine Einteilung der Infektion in
Stadien. Je nach Stadieneinteilung erfolgen wiederholte
arthroskopische Operationen. Zusätzlich gibt es Schmerzmittel,
Antibiotika, Maßnahmen zur Entzündungseindämmung und Ruhe,
um anschließend so früh wie möglich mit Übungsbehandlungen zu
starten.
Die Infektion wird wie eine zusätzliche Krankheit behandelt
und braucht mindestens 4-8 Wochen bis zur endgültigen
Genesung.
Komplikationen sind immer bitter, für Patient und Arzt. Bitte
lassen Sie sich auch über die genannten Themen hinaus eingehend
aufklären, wenn Sie operiert werden. Informierte Patienten haben
erfahrungsgemäß insgesamt bessere Erfolgsaussichten.
Nach der Operation empfiehlt der Operateur dem
Patienten konkrete Verhaltensrichtlinien.
Dabei werden Belastbarkeit und Bewegungsausmaß
des operierten Gelenkes,
Wundbehandlung und Prognose und ggf. die Weiterbehandlung
des Kniegelenks genau
besprochen. Meistens ist nach einer Meniskusoperation eine
Vollbelastung nach wenigen Stunden des Gehtrainings mit
Unterarmstützen möglich und deshalb keine Heparin-Vorbeugung gegen
Thrombose mehr notwendig.
Meistens sind nach der Arthroskopie nur geringe
Mengen von schmerzlindernd und antientzündlich wirksamen Tabletten
(z. B. Diclofenac) notwendig. Besonderes Augenmerk wird auf die
krankengymnastische Nachbehandlung nach der Arthroskopie gelegt.
Durch die Erkrankung des Kniegelenkes im Vorfeld der Operation ist
meist durch eine Schonung der Oberschenkelmuskel ausgedünnt und
entkräftet, besonders wenn es nicht möglich war vor der Operation
Muskelaufbautraining durchzuführen (schmerzbedingte oder logistische
Probleme) muss nach der Operation intensiv geübt werden, um den
Muskelverlust wieder auszugleichen. Betroffen ist meistens der
mittlere Muskelbauch des Oberschenkelmuskels (Muskulus quadrizeps
femoris).
|